«Wir haben noch mehr im Tank»

SCB-Stürmer Thomas Rüfenacht spricht im Interview über die Viertelfinalserie gegen Biel .

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Warum hat Bern die Viertelfinalserie gegen Biel gewonnen?
Thomas Rüfenacht: Wegen Leo (Torhüter Leonardo Genoni, die Red.) – und weil wir im richtigen Moment die Tore erzielt haben. Wir konnten in dieser Serie oft in Führung gehen. Die Bieler mussten nachziehen, dafür haben sie viel Energie benötigt.

Vor allem im letzten Spiel der Serie hat es Genoni benötigt.
Wir waren nervös. Dies zeigte sich vor allem im Offensivdrittel. Wir standen zu oft auf die Hinterfüsse, haben abgewartet und verwaltet. In dieser Hinsicht müssen wir mehr Charakter zeigen, mehr kreieren, aktiver sein. Zum Glück hielt uns Leo im Spiel.

Wie gross ist die Erleichterung darüber, die erste Hürde Biel übersprungen zu haben?
Ich würde sagen: Job erledigt. Aber wir haben noch mehr im Tank. Vor allem zuhause sind wir über weite Strecken nicht so aufgetreten wie geplant.

Gab es einen wegweisenden Moment in diesem Viertelfinal?
Es war riesig für uns, konnten wir das Auftaktspiel in der Verlängerung gewinnen und den Sieg in Biel bestätigen. Bist du in einer Serie 2:0 vorne, macht das die Sache etwas einfacher.

Am Samstag gab es viele Scharmützel und Strafen. Spiel fünf verlief um einiges gesitteter.
Wir wollten uns wieder aufs Hockey konzentrieren und nicht das Risiko eingehen, mit dummen Aktionen dem Team zu schaden. Das ist uns geglückt. Aber eben: Wir spielten zu passiv.

Mit welchem Gefühl steigen Sie in den Halbfinal?
Wer liegt in der Serie ZSC- Lugano in Führung?

Lugano hat in Zürich gewonnen und wäre bei einem weiteren Sieg der nächste SCB-Gegner.
Okay. Ich werde mir die Partie am Donnerstag mit Sicherheit ansehen. Aber wer unser Gegner sein wird, das ist mir egal. Die Playoffs sind kein Wunschkonzert. Wir müssen alle bezwingen können, damit wir unser Ziel erreichen. (Berner Zeitung)

Erstellt: 15.03.2017, 08:47 Uhr

Thomas Rüfenacht. (Bild: Andreas Blatter)

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Schneiden Berner besser ab als Basler?

Ja. Zumindest mit dem PanoramaKnife. Denn es gibt leider noch kein Basler Messer. Die kleine Thurgauer Firma arbeitet aber dran.

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