SCL Tigers: Warten und hoffen bei Kevin Clark

Nach Saisonschluss sind die Verantwortlichen bei den SCL Tigers bereit, ins Team zu investieren. Noch offen ist derzeit die Zukunft von Stürmer Kevin Clark.

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Peter Jakob sagte es bereits vor zwei Monaten: «Wir haben keine Sorgen.» Seit Donnerstag und der Sicherstellung des Ligaerhalts trifft dies bei den SCL Tigers in Bezug auf den Sport zu – der Verwaltungsratspräsident dachte Ende Januar jedoch vielmehr an den wirtschaftlichen Bereich. Wie in der vergangenen Saison werden die Langnauer schwarze Zahlen schreiben, «dem Klub geht es wohl so gut wie nie zuvor», hält Jakob nun fest.

Die Verantwortlichen sind bereit, ins Team zu investieren. 28 Akteure figurieren bereits im Kader der Saison 2016/2017, weitere Zuzüge und Abgänge von Schweizer Profis sind nicht auszuschliessen. In verschiedenen Medien wurde Stürmer Daniel Steiner, der in Biel nicht mehr das uneingeschränkte Vertrauen spürt, mit Langnau in Verbindung gebracht. «Wir haben nicht miteinander gesprochen», stellt Sportchef Jörg Reber jedoch klar. Was die Ausländerpositionen betrifft, ist noch vieles unklar.

Chris DiDomenico und Ville Koistinen bleiben, Kévin Hecquefeuilles Vertrag läuft aus. Der Franzose, welcher nach dem Aufstieg an Einfluss verlor, wird mit NLB-Verein La Chaux-de-Fonds in Verbindung gebracht. Bis anhin kein Angebot erhalten hat Stürmer Kevin Clark – was dieser wegen seiner guten Punkteausbeute (21 Tore, 29 Assists) nicht nachvollziehen kann. «Ich will in der Schweiz bleiben», sagt der Kanadier, der im physischen Bereich Defizite hat. «Aber ich kann derzeit nur abwarten und hoffen.»

Den Klub verlassen die Stürmer Anton Gustafsson (Gottéron), Tobias Bucher (Visp), Simon Sterchi (La Chaux-de-Fonds) und Sandro Moggi (offen). Auch die Verteidiger Massimo Ronchetti (Lugano) und Kim Lindemann (Visp) wechseln, derweil Deny Bärtschi aufgrund anhaltender Beschwerden nach im August erlittener Hirnerschütterung womöglich seine Karriere beenden muss.

Fix sind die Zuzüge der Defensivkräfte Flurin Randegger (Bern), Yannick Blaser (Zug) und Philippe Seydoux (Langenthal) sowie der Angreifer Pascal Berger (Bern), Roland Gerber (Servette) und Raphaël Kuonen (Rapperswil). Die Trainerfrage dürfte im Verlauf des Aprils beantwortet werden, wobei sich die Mannschaft für Scott Beattie starkmacht. Oder wie es Kevin Clark formuliert: «Scott ist top!»

Berner Zeitung

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