Leonardo Genoni wechselt zum EV Zug

Der Schweizer Nationalgoalie Leonardo Genoni unterschreibt in Zug einen Fünfjahresvertrag und wird ab der Saison 2019/20 neuer Goalie beim EV Zug

Leonardo Genoni. Der Schweizer spielt ab übernächste Saison beim EV Zug.

Leonardo Genoni. Der Schweizer spielt ab übernächste Saison beim EV Zug. Bild: Marcel Bieri/Keystone

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Weil der Vertrag mit Tobias Stephan (34) Ende Saison 2018/2019 nach fünf Saisons ausläuft, wollte der EVZ frühzeitig die wichtige Torhüterfrage klären. Mit der Verpflichtung von Leonardo Genoni bis mindestens 2024 hat Sportchef Reto Kläy eine langfristige Lösung gefunden. Der bald 31-jährige Genoni gilt seit vielen Jahren als einer der besten Schweizer Torhüter.

Genoni, der 1,82 m grosse und 87 kg schwere Zürcher mit Tessiner Wurzeln, ist in Kilchberg ZH aufgewachsen und im Nachwuchs der GCK Lions gross geworden. So waren es schliesslich vor allem private Gründe, die den Zugern bei ihrem Transfer-Coup in die Karten spielten. Einerseits baut der Keeper in seiner Zürcher Heimat ein Haus, zudem wird sein ältestes Kind eingeschult.

Genoni debütierte 2003 mit den ZSC Lions in der National League und wechselte 2007 zum HC Davos, mit dem er in 9 Jahren dreimal die Meisterschaft und zweimal den Spengler Cup gewann. 2016 unterschrieb er einen Dreijahresvertrag beim SC Bern, mit dem er 2017 nach 4:2-Siegen im Playoff-Final gegen den EVZ den vierten persönlichen Titel gewinnen konnte. Im Dress der Nationalmannschaft bestritt er 82 Länderspiele und holte an der Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark die Silbermedaille.

Sportchef Kläy legt Wert auf die Feststellung, dass es eine Entscheidung für den drei Jahre jüngeren Genoni und nicht gegen Stephan war: «Tobias Stephan hat in den letzten Jahren einen ausgezeichneten Job gemacht und ich bin überzeugt, dass er auch in der kommenden Saison ein zuverlässiger Rückhalt sein wird. Aber aus langfristiger Sicht mussten wir diese Entscheidung treffen.»

Ungewohnt ist die Situation für den SC Bern, der in der Vergangenheit mit Renato Tosio und danach mit Marco Bührer während vieler Jahre immer auf den gleichen Torhüter vertrauen konnte, nun aber nach vergleichsweise kurzer Zeit einen neuen Goalie suchen muss.

(sda)

Erstellt: 06.08.2018, 17:28 Uhr

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