Justin Krueger kehrt zum SCB zurück

Justin Krueger kehrt nach zwei Saisons in der AHL zum SC Bern zurück. Die SCB-Verteidigung wird durch den Transfer kräftiger.

Wird zukünftig wieder mit dem SCB auf dem Eis stehen: Justin Krueger.

Wird zukünftig wieder mit dem SCB auf dem Eis stehen: Justin Krueger. Bild: Andreas Blatter

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Der SC Bern hat sein Kader für die kommende Meisterschaft ergänzt. Sportchef Sven Leuenberger holte Justin Krueger, den Sohn des ehemaligen Schweizer Nationalcoachs Ralph Krueger, nach Bern zurück. Krueger junior (26), deutscher Nationalspieler, hatte die letzten beiden Saisons für die Charlotte Checkers in der American Hockey League gespielt.

Der Verteidiger unterzeichnete einen Zweijahresvertrag, der eine Ausstiegsklausel enthält: Sollte ein NHL-Team dem Deutschkanadier mit Schweizer Lizenz bis am 15.Juli einen Einwegvertrag offerieren, verliert der Kontrakt mit dem SCB seine Gültigkeit. «Unsere Abwehr war letzte Saison etwas verletzungsanfällig, mit Krueger wird sie grösser, kräftiger, robuster», sagt Leuenberger.

Die Stärken des 98-kg-Brockens Krueger liegen in der Defensive. «Ihn kann man bedenkenlos gegen die gegnerischen Topspieler einsetzen», meint Leuenberger. Im Angriff dürfte der Zuzug selten Akzente setzen. In 132 AHL-Partien buchte er 3 Tore und 27 Assists. Mit neun Spielern ist die SCB-Verteidigung komplett; neben Krueger stossen Thomas Wellinger (von Biel) und Dan Weisskopf (Basel) zum Ensemble von Cheftrainer Antti Törmänen.

Zu Beginn mit vier Ausländern

Das Kaderzusammenstellung ist fast abgeschlossen, Leuenberger noch auf der Suche nach einem ausländischen Stürmer. Er muss den nach Tschechien zurückgekehrten Jaroslav Bednar ersetzen. Das ist keine einfache Aufgabe. Spieler, die durchschnittlich pro Match für einen Skorerpunkt sorgten, finde man nicht am Strassenrand, gibt Leuenberger zu bedenken. Schon fest steht, dass nur noch ein Importspieler verpflichtet wird. «Wir gehen sicher nicht mit fünf Ausländern in die Saison», sagt der Sportchef.

Ein Fragezeichen bleibt noch bei Simon Moser. Der SCB würde den bisherigen SCL-Tigers-Akteur mit Handkuss übernehmen. Er hat dem Flügel, der an der WM an der Seite von SCB-Captain Martin Plüss glänzte, für den Fall, dass Moser in der NHL keinen Vertrag erhält, eine Offerte gemacht.

(Berner Zeitung)

Erstellt: 25.05.2013, 13:40 Uhr

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