«Es wird sehr speziell für mich gegen die Schweiz»

Aufgepasst auf Dominik Kubalik, denn Ambris Liga-Topskorer gelangen an der WM schon 3 Tore und 6 Assists. Der Stürmer ist heiss auf das Duell gegen die Schweiz.

«Wir wissen, dass wir es mit einem sehr starken Gegner zu tun bekommen»: Der Tscheche Dominik Kubalik kennt rund 90 Prozent der Schweizer Spieler.

«Wir wissen, dass wir es mit einem sehr starken Gegner zu tun bekommen»: Der Tscheche Dominik Kubalik kennt rund 90 Prozent der Schweizer Spieler.

(Bild: Keystone Melanie Duchene)

Dominik Kubalik, bis jetzt läuft es sehr gut für Tschechien. Nur gegen Russland gabs eine Niederlage, dafür einen Sieg gegen Schweden. Wie happy sind Sie mit dem bisherigen WM-Verlauf?
Bis jetzt sind wir sehr zufrieden, auch wenn das Spiel gegen Russland sehr schwierig war für uns. Wir versuchen in jedem Spiel besser zu werden und freuen uns nun auf die Partie gegen die Schweiz.

Sie spielen gross auf, fahren an der WM genau dort fort, wo Sie in der National League aufgehört haben, und skoren weiterhin fleissig.
Ich spiele auch mit grossartigen Spielern zusammen. Das macht es für mich ein wenig einfacher, umso mehr, da ich weiss, wie sie sich auf dem Eis verhalten und was sie als Nächstes vorhaben. Ich bin über meine Situation natürlich sehr glücklich und hoffe, dass wir auf diesem Weg fortfahren können.

Was erwarten Sie für ein Spiel gegen die Schweiz?
Die Schweizer spielen ein sehr gutes Turnier, verfügen über ein perfektes System und agieren sehr diszipliniert. Auch in der Defensive überzeugen sie. In den ersten vier Spielen haben sie lediglich zwei Gegentore zugelassen, das sagt alles darüber aus, wie stilsicher sie verteidigen. Wir wissen, dass wir es mit einem sehr starken Gegner zu tun bekommen und was wir zu tun haben.

«Die Schweizerspielen ein sehrgutes Turnier.»

Wird es für Sie als Schweiz-Söldner ein spezielles WM-Spiel oder eines wie jedes andere?
Nein, nein, das wird für mich ein sehr spezielles Spiel. Auf jeden Fall. Rund 90 Prozent der Schweizer Spieler kenne ich, da ich immer wieder gegen sie gespielt habe. Das sollte eigentlich ein kleines Plus für mich sein. Aber entscheidend wird sein, dass wir als Team gut auftreten. Natürlich streben wir den nächsten Sieg an.

Haben Sie in Bratislava schon mal Ihren Ambri-Teamkollegen Michael Fora getroffen?
Ja, einmal, für mehr hat unser Zeitplan nicht gereicht.

Gingen Sie mit ihm essen?
Nein, dafür war keine Zeit. Es war an einem Spieltag, kurz vor einem Warm-up der Schweiz, als wir uns vor dem Eisstadion getroffen und rund zwei Minuten miteinander geplaudert haben. Aber ich werde ihn nun ja im Spiel auf dem Eis sehen.

Bildstrecke: Die WM-Gruppenspiele der Schweiz

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Gegen die Schweiz geht es um die Rangierung in der Gruppe und die Ausgangslage für die Viertelfinals. Erwarten Sie einen harten Kampf?
Auf jeden Fall, es wird bestimmt grossartig. Die Ausgangslage ist durch die vorzeitige Qualifikation für die Viertelfinals für beide Teams prächtig, jetzt geht es noch um die Platzierungen. Wir werden sehen, wie sich dieses Spiel entwickeln wird. Ich hoffe, dass wir das bessere Team sein werden.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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