Biel bleibt Team der Stunde

Der EHC Biel feiert mit dem 7:3 gegen Genève-Servette den fünften Erfolg in Serie. Die Seeländer erzielten in jedem Drittel mindestens ein Tor mehr als die Genfer.

Nach dem zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich der Gäste war es EHCB-Captain Mathieu Tschantré, der die Bieler zurück auf die Siegerstrasse schoss.

Nach dem zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich der Gäste war es EHCB-Captain Mathieu Tschantré, der die Bieler zurück auf die Siegerstrasse schoss. Bild: Keystone

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Auch ohne den kranken Goalie Jonas Hiller siegte der EHC Biel weiter. Das spektakuläre «Spitzenspiel» gegen Servette gewannen die Seeländer dank drei Toren innerhalb von 107 Sekunden mit 7:3.

Spitzenspiel? Seit Mitte November holte in der National League niemand mehr Punkte als Biel (32) und Servette (28) - nicht einmal Leader Bern (ebenfalls 28). Biel legte los wie die Feuerwehr: Die Seeländer führten nach zwölf Sekunden 1:0 und nach zehn Minuten 2:0. Es hätte auch 4:0 stehen können. Aber Servette kämpfte sich ins Spiel zurück: Die Genfer schafften dank Toren in Unter- und Überzahl bis zur 25. Minute den Ausgleich.

Schlag auf Schlag

Der anschliessenden Reaktion Biels hatten die Servettiens aber nichts mehr entgegen zu setzen. Innerhalb von 107 Sekunden machten Captain Mathieu Tschantré, Marc-Antoine Pouliot und Beat Forster aus dem 2:2 ein 5:2. Servette ersetzte Goalie Robert Mayer nach dem 2:4 durch Remo Giovannini, aber auch der musste 36 Sekunden nach seiner Einwechslung gleich den ersten Schuss passieren lassen.

Bei Biel hütete Elien Paupe für den krank gemeldeten Jonas Hiller das Tor. Verteidiger Beat Forster führte brillante Regie. Biel feierte den fünften Sieg hintereinander. Elf der letzten 13 Spiele gewann das Team von Antti Törmänen. Nur wegen der Direktbegegnungen gegen Davos (4.) belegt Biel (5.) trotz besserer Tordifferenz nicht erstmals seit dem Wiederaufstieg nach Neujahr einen der ersten vier Tabellenplätze. (mb/si)

Erstellt: 06.01.2018, 22:20 Uhr

Telegramm

Biel - Genève-Servette 7:3 (2:1, 3:1, 2:1)
5464 Zuschauer. - SR Müller/Salonen (SUI/FIN), Abegglen/Stuber. - Tore: 1. (0:12) Pouliot (Rajala) 1:0. 10. Jecker 2:0. 15. Romy (Ausschluss Holdener!) 2:1. 25. Simek (Richard, Wick/Ausschluss Pouliot) 2:2. 27. Tschantré (Wetzel, Forster) 3:2. 28. Pouliot (Ausschlüsse Rod; Schmutz) 4:2. 29. Forster (Micflikier/Ausschlüsse Rod; Schmutz) 5:2. 42. Petschenig (Simek) 5:3. 48. Earl (Forster/Ausschlüsse , Rubin) 6:3. 56. Tschantré (Earl) 7:3. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Biel, 9mal 2 plus 5 Minuten (Almond) plus Spieldauer (Almond) gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Pouliot; Richard.
Biel: Paupe; Jecker, Forster; Fey, Kreis; Maurer, Steiner; Dufner; Pedretti, Pouliot, Rajala; Micflikier, Diem, Earl; Lüthi, Neuenschwander, Schmutz; Tschantré, Sutter, Wetzel; Joggi.
Genève-Servette: Mayer (28. Giovannini); Fransson, Wick; Loeffel, Petschenig; Guebey, Traber; Tömmernes, Jaquemet; Schweri, Romy, Gerbe; Riat, Rubin, Rod; Da Costa, Richard, Almond; Simek, Heinimann, Holdener.
Bemerkungen: Biel ohne Hiller (krank), Lofquist, Fuchs (beide verletzt) und Nussbaumer (U20), Genève-Servette ohne Spaling (überzähliger Ausländer), Mercier, Descloux, Antonietti, Vukovic, Bezina und Riat (alle verletzt).

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