AHL-Profi Roman Wick in Torlaune

Der Klotener Stürmer hat mit zwei Toren in der AHL zum knappen Erfolg der Binghampton Senators bei den Hershey Bears beigetragen. NHL-Profi Yannick Weber siegt mit Montreal.

Kommt in Schwung: Roman Wick läuft es in der AHL immer besser.

Kommt in Schwung: Roman Wick läuft es in der AHL immer besser.

(Bild: Reuters)

Wick erzielte für das Farmteam der NHL-Organisation den dritten sowie vierten Treffer und wurde überdies zum besten Spieler der Partie gewählt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten läuft es dem Schweizer Nationalstürmer in der rauhen und gewöhnungsbedürftigen American Hockey League immer besser. In 49 AHL-Partien traf Wick bisher elfmal und gab 13 Assists. In seiner Mannschaft liegt er in der internen Skorerwertung mit 24 Punkten auf Rang 10.

Wicks Chancen auf einen Einsatz beim NHL-Team Ottawa Senators sind aber sehr gering. Es wird allgemein damit gerechnet, dass der an und für sich talentierte Stürmer, dem ein überzeugendes Olympiaturnier in Vancouver gelang, im Frühling wieder zu den Kloten Flyers zurückkehrt.

Defensiv solider Weber

In der NHL hat Yannick Weber mit Montreal nach drei Niederlagen in Folge zum Siegen zurückgefunden. Die Canadiens feierten in der Nacht auf Sonntag einen 3:0-Heimerfolg gegen die Toronto Maple Leafs. Der Seeländer Weber blieb während seines rund 18-minütigen Einsatzes eher unauffällig. Er half mit, dass seinem Goalie Carey Price zum sechsten Mal in dieser Saison ein Shutout gelang.

Nach Anbruch der zweiten Spielhälfte hatten Benoit Pouliot und Brian Gionta die Gastgeber mit einem Doppelschlag vorentscheidend mit 2:0 in Führung gebracht. Den Schlusspunkt setzte David Desharnais im Powerplay (47.). Er wurde als bester Spieler ausgezeichnet. Während Montreal in der Eastern Conference einen komfortablen Vorsprung auf den Strich besitzt, wird Toronto für die Playoff-Qualifikation einen Effort benötigen.

Lasst die Fäuste sprechen

Tags zuvor waren die Anaheim Ducks zum fünften Auswärtssieg in Serie gekommen. Die Kalifornier gewannen bei den Calgary Flames mit 5:4 nach Verlängerung. Der Appenzeller Keeper Jonas Hiller wurde bei Anaheim wie in den vorangegangenen zwei Partien wegen Erschöpfungssymptomen geschont. Luca Sbisa beendete den Abend mit einer Plus-2-Bilanz, ohne sich in die Skorerliste eintragen zu können. Das entscheidende Tor für die Ducks erzielte der 19-jährige Verteidiger Cam Fowler 19 Sekunden vor Ablauf der Overtime.

Beim Duell zwischen den New York Islanders, die weiterhin ohne den verletzten Mark Streit auskommen müssen, und den Pittsburgh Penguins wurde der 9:3-Kantersieg des Heimteams zur Nebensache. In der Partie auf Long Island gab es Schlägereien am Fliessband, 21 Ausschlüsse und 346 Strafminuten. Der grösste Übeltäter, Pittsburghs Eric Godard, ist nachträglich mit zehn Spielsperren und einer Geldbusse in der Höhe von rund 40'000 Dollar belegt worden.

fal/si

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