Steffisburg verlässt mit erstem Sieg das Tabellenende

Der TV Steffisburg traf in der Handball-NLB als siegloser Tabellenletzter auf den Zweitletzten Chênois.

Steffisburg-Trainer Dominic Bleuer spricht zu den Spielern. (Archivbild)

Steffisburg-Trainer Dominic Bleuer spricht zu den Spielern. (Archivbild)

(Bild: Daniel Teuscher)

Der Wichtigkeit des Spiels gegen Chênois war sich der TV Steffisburg voll bewusst. Die Oberländer trafen in der NLB als sieglose Tabellenletzte auf den Zweitletzten und mussten endlich ein Spiel gewinnen, um den Anschluss an die Teams über dem Strich nicht zu verlieren. Das Duell der zwei Kellerteams verlief ganz nach dem Drehbuch der Steffisburger. Eine Woche lang wurde die Zeit im Training genutzt, um sich auf die Stärken und Schwächen der Romands einzustellen.

Mit einer 5:1-Deckung versuchte man die Laufwege der zwei gefährlichen Rückraumspieler Roman Bouilloux (spielt mit einer Doppellizenz auch bei Wacker Thun) und Charles-Henri Quegni Sullivan zu unterbrechen. Dies funktionierte von Anfang an, und Nino Gruber löste die Aufgabe als vorgezogener Abwehrspieler sehr gut. Da die Deckung generell gut zusammen harmonierte, sah auch Torhüter Ramon Stettler die Torabschlüsse früher als sonst und konnte dementsprechend reagieren.

Gut klappte auch das schnelle Angriffsspiel der Einheimischen mit den einstudierten Angriffsauslösungen, und die Genfer wurden von den Gastgebern regelrecht überfahren. Jannick Sorgen, Marco Giovanelli, Joël Christinat und Cedric Manse führten die Berner Oberländer bis zur Halbzeit zu einem klaren 22:11-Vorsprung.

Chernov mit sieben Toren

Die zweiten 30 Minuten sind relativ schnell erzählt. Die Leistungsträger wurden nur noch sporadisch eingesetzt, um den jüngeren Teammitgliedern auch Spielpraxis zu geben. Das Heimteam verwaltete den Vorsprung relativ sicher, jedoch schlichen sich doch wieder einige Konzentrationsmängel ein. Viel Spielzeit bekam der 19-jährige Linkshänder Ivan Chernov, der mit sieben Treffern bester Torschütze seines Teams war.

Steffisburg gewann schliesslich 38:30 und trat den letzten Platz an die Genfer ab. Das nächste Spiel auswärts gegen den Neunten Birsfelden wird zeigen, ob der TVS den Schwung aus dem ersten Saisonsieg mitnehmen kann. Die Oberländer werden mit der gleichen kämpferischen Einstellung zu Werk gehen müssen, um erneut punkten zu können.

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