Schwerelos

Der BSV Bern Muri hat gegen den RTV Basel problemlos 40:28 gewonnen und sich für die kommenden schwereren Aufgaben eingespielt.

In Bestform: Simon Getzmann (rechts) zirkelt ein weiteres Mal den Ball am Basler Torhüter vorbei.

In Bestform: Simon Getzmann (rechts) zirkelt ein weiteres Mal den Ball am Basler Torhüter vorbei.

(Bild: Manuel Zingg)

Reto Pfister

Akteure wie Simon Getzmann lieben solche Partien. In der Abwehr erobert das eigene Team den Ball, der Gegenstoss wird eingeleitet, und ab geht es in den Angriff. Der rechte Flügel des BSV Bern gehört zu den schnellsten Spielern auf Schweizer Handballfeldern, und in der Partie gegen den RTV Basel erhielt er reichlich Gelegenheit, diese Stärke zu demonstrieren.

Die Basler scheiterten Mal für Mal an der Berner Defensive oder am starken Torhüter Edin Tatar, der in der ersten Halbzeit mit elf Paraden massgeblich dazu beitrug, dass sein Team sich früh in Richtung eines klaren Siegs bewegte. Getzmann war an diesem Tag zudem auch von der Siebenmeterlinie aus ein sicherer Schütze.

Zwölf Tore erzielte er, ehe in den letzten 10 Minuten Valentin Striffeler seine Position einnehmen durfte. Die Berner schwebten zeitweise in der Offensive wie schwerelos über das Parkett, gewannen gegen die Basler 40:28.

Geschlossene Teamleistung

Aber nicht nur Getzmann und Tatar zeigten aufseiten der Berner sehr gute Darbietungen. Es war vielmehr eine geschlossene Teamleistung, die die Gastgeber zeigten. Der Sieg hätte gar höher als mit zwölf Toren Differenz ausfallen können, der BSV führte 39:22, ehe in den letzten 8 Minuten die Konzentration nachliess.

Dies war aber nur eine Randnotiz an einem Tag, an dem bei den Bernern ziemlich viel zusammenpasste. «Wir konnten uns für die kommenden schwereren Aufgaben einspielen», kommentierte Getzmann den Spielverlauf, nachdem er auf die generell gute Leistung seines Teams hingewiesen hatte.

Leistungsträger wie Jakub Szymanski oder Pedro Spinola konnten vor dem Rechtsaussen das Feld verlassen, Topskorer Matthias Gerlich kam in der 38. Minute erstmals zum Einsatz. Der BSV konnte, ohne von den athletisch unterlegenen Gästen wirklich gefordert zu werden, nach zwei Wochen Pause in den Spielrhythmus finden. Auch dank der Treffsicherheit von Simon Getzmann.

Berner Zeitung

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