Zwischen Ligastart und Vorfreude auf den Cup

Beim FC Breitenrain herrscht Euphorie wegen des Cupspiels gegen YB. Doch vorerst gilt der Fokus dem Saisonstart.

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Beim FC Breitenrain dreht sich im Moment vieles um den Derby-Cupkracher vom 12. August gegen YB. «Das ist eine Riesenkiste für uns, die logistisch anspruchsvoll ist und viel zu tun gibt», sagt Sportchef Christoph Schöbi. Die Planungen und Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, es geht vor allem um den Aufbau der Zusatztribüne, den Ticketverkauf und um die Akquirierung von Sponsoren und Matchballspendern.

Auch die Spieler des Quartierklubs dürften in Gedanken schon hie und da beim Cupspiel sein. Doch vorerst gilt der Fokus von Trainer Gian-Luca Privitelli dem Saisonstart von ­heute Abend (19.30 Uhr) gegen die U-21-Equipe von Sion. Breitenrain brachte einige Retuschen im Kader an. Sechs Akteure werden in der kommenden Spielzeit neu auf dem Spitalacker ihr Können zum Besten geben.

Einstelligen Tabellenplatz als Ziel

Vier Spieler, darunter die Routiniers Ramon Egli (Rücktritt) und Oliver Portmann (2. Mannschaft), sowie die Offensivkräfte Nuno da Silva (zu Thun) und Shpetim Arifi (noch ohne neuen Klub) haben das Team verlassen. Die bekanntesten Zuzüge sind Defensivakteur Fabian Stoller (29, ehemals Thun, Aarau) und Flügel Henry Acosta (28, Aarau und Köniz). Auch Breitenrain hat in den letzten Jahren oft Akteure von den Nachwuchsequipen von YB und Thun oder gar eigene Junioren integriert.

Ein Weg, der konsequent weitergegangen wird. Die Offensivspieler Enes Ciftci (20, von YB), Roberto Zingarelli (20, YB) und Verteidiger Moritz Hischier (20, Thun) sollen den Konkurrenzkampf anheizen. Zudem neu im Kader: Aussenverteidiger Dominique Felder (22, von Naters). Ähnlich wie Köniz möchte auch der FCB einen einstelligen Tabellenplatz erreichen und eine sorgenfreie Saison erleben.

Ein Platz vorne in der Rangliste und die damit verbundene direkte Qualifikation für den Schweizer Cup (die besten drei Teams ohne die U-21-Equipen qualifizieren sich dafür) wäre das Sahnehäubchen für die Breitenrain-Verantwortlichen. Wie für den FC Köniz gilt auch für den Quartierklub: Die Mischung im Team verheisst viel Gutes für die neue Saison.lüp (Berner Zeitung)

Erstellt: 02.08.2017, 09:19 Uhr

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