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Zuerst Cup, dann Königsklasse

Vorjahresfinalist YB denkt im Cup vorerst in kleinen Schritten – und muss in Biel auf Sandro Lauper verzichten.

Moritz Marthaler
Vor dem Qualifikationsspiel zur Champions League ruft der Cup.
Vor dem Qualifikationsspiel zur Champions League ruft der Cup.
Urs Flüeler, Keystone

Es steht Grosses ins Haus bei den Young Boys. Vier Tage vor dem Hinspiel im Playoff zur Champions League gegen Dinamo Zagreb dürfte es den Bernern nicht leichtfallen, das ferne Funkeln der Sterne aus der Königsklasse ausser Acht zu lassen. Die Chancen stehen so gut wie nie, die europäische Eliteliga zu erreichen – und ausgerechnet kurz vor dem wichtigsten Spiel der Saison steht mit der ersten Cuprunde der grösstmögliche Kontrast an.

In Biel, gegen den zuletzt arg in Mitleidenschaft gezogenen Erstligisten, will YB möglichst geräuschlos in die nächste Runde einziehen. Das bedeutet einen ungefährdeten Sieg ohne grossen Kraftverlust. Trainer Gerardo Seoane wird rotieren, wie viel, lässt er am Tag vor der Partie (Anpfiff 19.30 Uhr, Tissot-Arena) offen. «Es wird Wechsel geben», sagt Seoane nur, «wir nehmen die Aufgabe in Biel sehr ernst.»

Pause für Sandro Lauper

Die Cuprunde könnte für die neuen Abwehrspieler Ali Camara und Ulisses Garcia die Chance auf Einsätze sein. Innenverteidiger Camara kam bisher in der ersten Mannschaft noch in keinem Wettbewerbsspiel, Aussenläufer Garcia erst kurz in Luzern zum Zug. «Es ist klar, dass die beiden eine gewisse Eingewöhnungszeit benötigen», sagt Seoane.

Der 39-Jährige kommt im Cupwettbewerb auf dieser Stufe zu seiner Premiere als Trainer. «Diese Duelle zwischen Gross und Klein haben viel Charme», sagt Seoane. Verzichten muss er in Biel auf Sandro Lauper: Der Mittelfeldspieler fällt mit einer Bänderverletzung am Fuss zwei bis drei Wochen aus.

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