Zum Hauptinhalt springen

Zürich vor Augen, Ermis im Nacken

Am Sonntag (13.45 Uhr) steht den Young Boys in der Super League der Auftritt beim Leader FC Zürich bevor. Die Pflichtaufgabe Ermis Aradippou in der Qualifikation zur Europa League kann nach dem 1:0-Heimsieg noch nicht abgehakt werden.

Aufsässige Widersacher: Zwischen YB (am Ball Michael Frey) und Ermis Aradippou (vorne Dragan Zarkovic, hinten Hakeem Araba) ist noch nichts entschieden.
Aufsässige Widersacher: Zwischen YB (am Ball Michael Frey) und Ermis Aradippou (vorne Dragan Zarkovic, hinten Hakeem Araba) ist noch nichts entschieden.
Andreas Blatter

Die Gegensätze sind mal wieder beachtlich, doch die Vorzeichen umgekehrt. YB pendelt dieser Tage zwischen zwei Welten, schlägt sich im internationalen Bewerb auf dem Weg in die Gruppenphase der Europa League mit der lästigen und heiklen Pflichtaufgabe Ermis Aradippou herum und tritt morgen beim souveränen Leader FC Zürich als Aussenseiter zum ersten echten Prüfstein der Saison an. Dabei war es in den letzten Jahren doch genau umgekehrt. Da rissen die vergleichsweise öden Pflichtspiele in der Super League die Young Boys aus dem Europa-League-Traum, von Partien gegen Liverpool oder Udinese, Stuttgart oder St. Petersburg ging es zu Begegnungen mit Aarau und Thun, Luzern und St. Gallen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.