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Luzern bezwingt St. Gallen nach VAR-Penalty

Luzern startet mit einem glücklichen Sieg in die Meisterschaft. Am Schluss siegen die Innerschweizer im Kybunpark sogar 2:0.

mke
Der FC Luzern feiert gegen den FC St. Gallen einen erfolgreichen Saisonauftakt. Die Gäste gewinnen die Partie 2:0.
Der FC Luzern feiert gegen den FC St. Gallen einen erfolgreichen Saisonauftakt. Die Gäste gewinnen die Partie 2:0.
Georgios Kefalas, Keystone
Nach einer Viertelstunde entscheidet Schiedsrichter Tschudi auf Elfmeter für die Ostschweizer. Der Entscheid wird aber nach Eingreifen des Video-Assistant-Referee zurückgenommen.
Nach einer Viertelstunde entscheidet Schiedsrichter Tschudi auf Elfmeter für die Ostschweizer. Der Entscheid wird aber nach Eingreifen des Video-Assistant-Referee zurückgenommen.
Georgios Kefalas, Keystone
Das Heimteam lässt sich von diesem Entscheid nicht beeinflussen. Die St. Galler geben weiter den Ton an, scheitern aber ein ums andere Mal an FCL-Torwart Müller.
Das Heimteam lässt sich von diesem Entscheid nicht beeinflussen. Die St. Galler geben weiter den Ton an, scheitern aber ein ums andere Mal an FCL-Torwart Müller.
Eddy Risch, Keystone
In der 85. Minute kommt es zur spielentscheidenden Szene: Der St. Galler Torwart Stojanovic trifft bei einer missglückten Aktion Lucas am Kopf. Der Unparteiische prüft die Bilder auch hier und entscheidet auf Elfmeter für Luzern.
In der 85. Minute kommt es zur spielentscheidenden Szene: Der St. Galler Torwart Stojanovic trifft bei einer missglückten Aktion Lucas am Kopf. Der Unparteiische prüft die Bilder auch hier und entscheidet auf Elfmeter für Luzern.
Eddy Risch, Keystone
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Der VAR übernahm auch am zweiten Einsatzabend eine Hauptrolle. Und die St. Galler Fans werden sich nach dem Saisonauftaktspiel wohl wünschen, die technische Neuerung wäre nie eingeführt worden. Stein des Anstosses war vor allem eine Szene wenige Minuten vor Spielende. Luzerns Verteidiger Lucas hatte in der gleichen Aktion die beiden besten FCL-Chancen der ganzen Partie und erhielt dann noch einen Penalty.

Goalie Dejan Stojanovic hatte ihn in den Augen der VAR-Experten regelwidrig gefoult. Statt Abstoss für den FCSG gab es Penalty für Luzern, und der letztjährige Topskorer Blessing Eleke traf vom Punkt eiskalt. In der Nachspielzeit doppelte dann Christian Schneuwly nach einem mustergültig vorgetragenen Konter nach.

St. Gallen scheitert an Müller

Es war für St. Gallen die zehnte Niederlage in Serie gegen Luzern, und eine besonders bittere. Die Gastgeber hatten viel mehr Torchancen, fanden ihren Meister aber immer wieder im starken FCL-Goalie Marius Müller. Luzern umgekehrt hatte kaum gefährliche Tormöglichkeiten.

Die Trainer der Super-League-Clubs:

Marcel Koller (58, FC Basel): seit 2. August 2018 im Amt. Im Sommer stand er beim FCB schon kurz vor der Entlassung. Wie lange kann er sich noch in Basel halten?
Marcel Koller (58, FC Basel): seit 2. August 2018 im Amt. Im Sommer stand er beim FCB schon kurz vor der Entlassung. Wie lange kann er sich noch in Basel halten?
Andy Mueller/freshfocus
Stéphane Henchoz (44, FC Sion): neu. Henchoz wiederum hat sich, nachdem sein Vertrag in Neuenburg nicht verlängert wurde, auf das Abenteuer Sion eingelassen. Es bleibt abzuwarten, ob er die Saison auch als Cheftrainer bei den Wallisern beenden wird.
Stéphane Henchoz (44, FC Sion): neu. Henchoz wiederum hat sich, nachdem sein Vertrag in Neuenburg nicht verlängert wurde, auf das Abenteuer Sion eingelassen. Es bleibt abzuwarten, ob er die Saison auch als Cheftrainer bei den Wallisern beenden wird.
Claudio de Capitani/freshfocus
Fabio Celestini (43, FC Lugano): seit 3. Oktober 2018 im Amt. Er führte die Tessiner in der vergangenen Saison in die Gruppenphase der Europa League. Wie weit wird dort der Weg des FC Lugano führen?
Fabio Celestini (43, FC Lugano): seit 3. Oktober 2018 im Amt. Er führte die Tessiner in der vergangenen Saison in die Gruppenphase der Europa League. Wie weit wird dort der Weg des FC Lugano führen?
Andy Mueller/freshfocus
Ludovic Magnin (40, FC Zürich): seit 20. Februar 2018 im Amt. Mit dem FCZ gelangen Magnin in der Rückrunde der letzten Spielzeit nur fünf Siege. Bleiben die Zürcher auch in der neuen Saison hinter ihren Ansprüchen zurück, wird Präsident Ancillo Canepa reagieren müssen.
Ludovic Magnin (40, FC Zürich): seit 20. Februar 2018 im Amt. Mit dem FCZ gelangen Magnin in der Rückrunde der letzten Spielzeit nur fünf Siege. Bleiben die Zürcher auch in der neuen Saison hinter ihren Ansprüchen zurück, wird Präsident Ancillo Canepa reagieren müssen.
Claudio Thoma/freshfocus
Alain Geiger (58, Servette): seit 1. Juli 2018 im Amt. Geiger hat die Genfer zurück in die Super League geführt. Doch was reisst der Aufsteiger bei seiner Rückkehr?
Alain Geiger (58, Servette): seit 1. Juli 2018 im Amt. Geiger hat die Genfer zurück in die Super League geführt. Doch was reisst der Aufsteiger bei seiner Rückkehr?
Pascal Muller/freshfocus
Peter Zeidler (56, FC St. Gallen): seit 1. Juli 2018 im Amt. Zeidler muss den Abgang seiner beiden besten Liga-Torschützen (Vincent Sierro, Tranquillo Barnetta) verkraften. Was liegt für die Mannschaft von Zeidler drin, die die letzte Saison auf dem 6. Tabellenrang abschloss?
Peter Zeidler (56, FC St. Gallen): seit 1. Juli 2018 im Amt. Zeidler muss den Abgang seiner beiden besten Liga-Torschützen (Vincent Sierro, Tranquillo Barnetta) verkraften. Was liegt für die Mannschaft von Zeidler drin, die die letzte Saison auf dem 6. Tabellenrang abschloss?
Claudio Thoma/freshfocus
Thomas Häberli (45, FC Luzern): seit 21. Februar 2019 im Amt. Er freut sich über eine neue Nummer 1 im Tor. Marius Müller von RB Leipzig soll der ersehnte Rückhalt der Mannschaft sein.
Thomas Häberli (45, FC Luzern): seit 21. Februar 2019 im Amt. Er freut sich über eine neue Nummer 1 im Tor. Marius Müller von RB Leipzig soll der ersehnte Rückhalt der Mannschaft sein.
Martin Meienberger/freshfocus
Marc Schneider (38, FC Thun): seit 1. Juli 2017 im Amt.  Er ist aktuell der dienstälteste Trainer in der Super League. Seit nunmehr zwei Jahren lenkt er die Geschicke der Thuner.
Marc Schneider (38, FC Thun): seit 1. Juli 2017 im Amt. Er ist aktuell der dienstälteste Trainer in der Super League. Seit nunmehr zwei Jahren lenkt er die Geschicke der Thuner.
Claudio de Capitani/freshfocus
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Den St. Gallern merkte man nicht an, dass die Innerschweizer in den letzten Jahren zu ihrem Angstgegner avanciert waren. Von Anfang an zeigte sich das Team von Peter Zeidler zielstrebig und hatte mehr Spielanteile. Die Ostschweizer scheiterten aber immer wieder am Luzerner Schlussmann, der in seinem ersten Wettbewerbsspiel in der Schweiz eine glänzende Leistung zeigte.

Der ultimative Test wurde ihm indes erspart: Als Bakayoko nach einer Viertelstunde nach einem Duell im Strafraum mit Cirkovic zu Boden ging, entschied Schiedsrichter Tschudi spontan auf Penalty. Nach Konsultation des VAR wurde der Entscheid dann aber rückgängig gemacht, und Bakayoko zusätzlich mit einer Verwarnung für eine angebliche Schwalbe bedacht. Es war der erste kontroverse VAR-Entscheid, aber sicher nicht der letzte. (mke)

St. Gallen - Luzern 0:2 (0:0) Kybunpark. - SR Tschudi.

Tore: 87. Eleke (Foulpenalty) 0:1. 95. Schneuwly 0:2.

St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Stergiou, Letard, Muheim; Görtler, Quintilla (88. Campos), Ruiz (71. Costanzo); Bakayoko (60. Itten), Guillemenot, Kutesa.

Luzern: Müller; Schwegler, Lucas, Cirkovic; Sidler; Schulz, Voca, Ndenge, Schürpf (58. Schneuwly); Margiotta (67. Demhasaj), Eleke (91. Knezevic).

Bemerkungen: 16. Penalty (nach Foul an Bakayoko) und VAR-Konsultation zurückgenommen. - Verwarnungen: 18. Bakayoko (Simulation), 26. Alves (Foul), 42. Schürpf (Foul), 60. Schwegler (Foul), 62. Schneuwly (Foul),

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Dritte Halbzeit – der Tamedia Fussball-Podcast

Die Premieren-Sendung ist zu hören auf Spotify, bei Apple Podcasts oder direkt hier:

73. Guillemenot (Foul), 85. Stejanovic (FouL), 89. Müller (Spielverzögerung).

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