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Zehn Schweizer trotzen Deutschland

Josip Drmic sichert der Schweizer U-21-Auswahl mit seinem Treffer in Unterzahl eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel der EM-Barrage in der kommenden Woche.

Starker Auftritt: Die Schweizer U21 hält in Leverkusen Favorit Deutschland in Schach.
Starker Auftritt: Die Schweizer U21 hält in Leverkusen Favorit Deutschland in Schach.
Keystone

Die Schweizer U-21-Nationalmannschaft hat sich in den Playoffs für die EM 2013 in Israel gegen Deutschland eine gute Ausgangsage geschaffen. Die SFV-Auswahl erreicht im Hinspiel in Leverkusen ein 1:1.

Die beiden Tore der Partie in der BayArena fielen in der Schlussphase. In der 82. Minute brachte Sebastian Rudy den Favoriten mit einem Foulpenalty in Führung. Fabian Schär hatte zuvor Sebastian Polter gefoult und dafür die rote Karte gesehen. Der Basler Innenverteidiger, ansonsten einer der besten im Team von Pierluigi Tami, wird damit im Rückspiel am Dienstag in Luzern (17.30 Uhr) fehlen. Die Schweizer steckten aber nicht auf und kamen in Unterzahl zum verdienten Ausgleich. Joker Josip Drmic verwertete eine Flanke von Pajtim Kasami mit dem Kopf.

Das erste von zwei Nachbarduellen verlief über weite Strecken ausgeglichen. Nach der ersten Halbzeit, in der beide Seiten vorsichtig agierten, verlief der zweite Abschnitt wesentlich animierter, wobei sich beide Teams Torchancen erarbeiteten. Dass am Ende nicht mehr Treffer fielen, lag in erster Linie an den beiden starken Torhütern Roman Bürki und Bernd Leno. Der Schweizer Captain parierte nach einer Stunde die Direktabnahme von Peniel Mlapa aus acht Metern überragend. Vier Minuten zuvor hatte Amir Abrashi den Führungstreffer für die Schweiz auf dem Fuss, als er alleine vor Leno zweimal am Torhüter von Bayer Leverkusen gescheitert war.

Die Auswahl von Pierluigi Tami knüpfte auch gegen den Favoriten, der die Gruppenphase ohne Niederlage überstanden hatte, an die guten Leistungen der letzten Spiele gegen Spanien (0:0) und Estland (3:0) an. Die SFV-Auswahl präsentierte sich sehr gut organisiert und liess gegen die beste Offensive der Qualifikation nur wenig Chancen zu. Bestnoten verdienten sich neben Captain Bürki und Schär Amir Abrashi, die ordnende Hand im Schweizer Spiel.

Deutschland - Schweiz 1:1 (0:0) BayArena, Leverkusen. 7382 Zuschauer. - SR Lahoz (Sp). - Tore: 82. Rudy (Foupenalty) 1:0. 87. Drmic (Kasami) 1:1. Deutschland: Leno; Jung, Kirchhoff, Sobiech, Jantschke; Rudy, Leitner (80. Volland); Beister, Holtby, Esswein (46. Bellarabi); Mlapa (72. Polter). Schweiz: Bürki; Widmer, Schär, Affolter, Daprela; Wiss (75. Buff), Abrashi; Kasami, Toko (84. Philipp Koch), Zuber; Seferovic (72. Drmic). Bemerkungen: 81. Platzverweis Schär (Notbremse). Deutschland ohne Götze, Kroos, Schürrle und ter Stegen (A-Nationalmannschaft), Draxler, Gündogan, Herrmann, Rhode und Vukcevic (alle verletzt). Schweiz ohne Ben Khalifa, Granit Xhaka, Mehmedi, Rodriguez und Shaqiri (A-Nationalmannschaft) und Moubandje (verletzt). Verwarnungen: 31. Esswein (Reklamieren). 32. Toko (Foul). 48. Kasami (Handspiel). 58. Kirchhoff (Foul). 74. Wiss (Foul).

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