YB-Trainersuche hat begonnen

Seit Dienstag liegt bei den Young Boys eine Liste mit möglichen Namen für den neuen Trainer bereit.

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Fabian Ruch

Am Dienstag begann die YB-Trainersuche. Am Montagabend hatte der YB-Sportausschuss getagt, dabei einigte man sich auf eine Liste mit Trainern, die in Frage kommen. Kommentieren will Fredy Bickel keine Namen, viele Kandidaten gebe es aber nicht.

Der neue Chefcoach sollte die Super League gut kennen, Sportchef Bickel entschied sich bisher stets für Schweizer Fussballlehrer. Weil es bei YB aber Personen gibt, die einen deutschen Trainer engagieren möchten, wurde der Kreis geöffnet. Bickel entkräftete jedoch Berichte, wonach YB schon den Deutschen Mirko Slomka kontaktiert habe. «Ich habe bis Dienstagabend mit keinem Trainer gesprochen, der ein Thema ist», sagte Bickel. Unwahr sei zudem, dass Harald Gämperle aus dem Rennen sei.

Der bisherige Assistent Gämperle bereitet YB auf das Heimspiel morgen gegen Karabach vor. Mit einer Siegesserie könnte er sich als Chef empfehlen, realistischer ist aber, dass ein bekannter Trainer verpflichtet wird. Neben Slomka soll Leverkusens Nachwuchscheftrainer Sascha Lewandowski, einst Coach von Leverkusens Bundesligateam, hoch im Kurs stehen.

Auch mit Murat Yakin, dem prominentesten und erfolgreichsten verfügbaren Schweizer Trainer beschäftigen sich die Young Boys. Gegen den einstigen Meistercoach Basels gibt es aber Vorbehalte. Im Idealfall steht der neue Trainer in der Länderspielpause Anfang September fest – läuft es aber sportlich weiter ungenügend, könnte es früher zu einer Lösung kommen.

Berner Zeitung

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