YB verlängert Vertrag mit Adi Hütter

Die sportliche Leitung der Young Boys schenkt Coach Adi Hütter weiterhin ihr Vertrauen. Zum Saisonbeginn hat der Verein den Vertrag mit dem Österreicher vorzeitig bis 2018 verlängert.

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Kurz vor dem Abflug ab Belp nach Lemberg verkünden die Young Boys am Montagmittag, dass sie den Vertrag mit Adi Hütter vorzeitig um ein weiteres Jahr bis Sommer 2018 verlängert haben. Auch die Assistenten Harald Gämperle und Christian Peintinger sind neu für die nächsten zwei Saisons an den Verein gebunden.

«Das ganze Trainerteam leistet hervorragende Arbeit», sagt Sportchef Fredy Bickel. «Und Adi Hütter hat mit seiner positiven Art dafür gesorgt, dass die Siegermentalität in der Mannschaft stark zum Ausdruck kommt.»

Seit Hütter geht es vorwärts

Es mag ungewöhnlich erscheinen, nach dem ersten Pflichtspiel in einer Saison den Vertrag bereits zu verlängern. Das zeigt vor allem, wie sehr YB von Hütter überzeugt ist. Seit der Österreicher die Mannschaft Anfang September 2015 übernommen hat, geht es nur in eine Richtung: vorwärts.

Aus 30 Partien in der Liga resultierte der überragende Punkteschnitt von 2,1. «Mir gefällt es sehr in Bern und bei YB», sagt Hütter, «und ich bin sicher, dass wir nicht am Ende der Entwicklung angelangt sind.»

«Wir haben Schachtar intensiv beobachtet»

Adi Hütters Konzentration gilt am Montag aber vor allem dem YB-Auftritt in Lemberg. «Wir haben Schachtar sehr intensiv beobachtet», sagt der Österreicher, «das ist ein Klasseteam. Es spielt schnell und druckvoll und mit vielen Rochaden, die Flügel ziehen oft in die Mitte, die Aussenverteidiger rücken vor.»

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Es gelte, fordert der Trainer, defensiv stabil zu agieren und die Gelegenheit zu nutzen, nach vorne etwas zu unternehmen. Hütter strebt am Dienstag ein Resultat an, welches den Young Boys fürs Rückspiel noch Möglichkeiten offenlässt. «Wir sind Aussenseiter», sagt der 46-Jährige, «aber wir wollen uns am Dienstag so gut wie möglich ­präsentieren. Und wir glauben an unsere Chance.»

Das Ziel der Young Boys ist es ja, die Gruppenphase der Europa League zu erreichen. Bei einem Ausscheiden gegen Schachtar spielen sie in den Playoffs zur Europa League weiter. Dabei wären sie gesetzt und damit in der Favoritenrolle.

mib/pd

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