YB trifft auf ZSKA Moskau – Hütter hofft auf gutes Omen

Mit ZSKAMoskau hat die Auslosung der Champions-League-Playoffs den Young Boys eine machbare Aufgabe beschert.

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Nach dem Triumph über Dynamo Kiew müssen die Young Boys auf dem Weg in die Champions League eine letzte Hürde meistern. Sie treffen in den Playoffs auf ZSKA Moskau, wie die Auslosung in Nyon ergab.

Das sind die Playoff-Partien:

«Liga-Weg»:
Young Boys - ZSKA Moskau
Basaksehir Istanbul - FC Sevilla
Napoli - Nice
Hoffenheim - Liverpool
Sporting Lissabon - FCS Bukarest

«Meister-Weg»:
Karabach Agdam (AZE) - FC Kopenhagen
APOEL Nikosia (CYP) - Slavia Prag
Olympiakos Piräus - Rijeka (CRO)
Celtic Glasgow - Astana (KAZ)
Hapoel Beer Sheva (ISR) - Maribor (SLO)

Das Hinspiel findet am Dienstag, 15. August, um 20:45 Uhr in Bern statt. Das Rückspiel in Moskau findet am Mittwoch, 23. August, in Moskau statt (20:45 MEZ).

Hütter hofft auf gutes Omen

YB-Coach Adi Hütter meint zur Auslosung: «Es standen fünf Topgegner zur Debatte, nun hat uns das Los ZSKA Moskau beschert. ZSKA Moskau hat in den letzten zehn Jahren sieben Mal die Gruppenphase der Champions League erreicht, zuletzt vier Mal in Serie. Das sagt alles über die Qualitäten dieser sehr routinierten Mannschaft aus.»

Weiter meint er gemàss YB-Medienmitteilung: «Die beiden Spiele werden grosse Herausforderungen, die wir sehr gern annehmen. Wir werden unsere Hausaufgaben machen, alle erdenklichen Informationen zusammentragen und uns sehr seriös auf die Spiele vorbereiten. Wir haben gegen Gegner aus dem Osten zuletzt positive Erfahrungen gemacht. Hoffentlich ist das ein gutes Omen.»

Ein sportlich attraktives Los für YB

Vor einem Jahr scheiterten die Berner in der letzten Phase der Qualifikation deutlich an Borussia Mönchengladbach, nachdem sie zuvor ebenfalls einen ukrainischen Spitzenklub, Schachtar Donezk, ausgeschaltet hatten. In der noch jungen Saison, die für YB auch mit den Siegen in der Meisterschaft gegen Basel (2:0) und die Grasshoppers (4:0) sehr gut begonnen hat, schätzt Trainer Adi Hütter seine Mannschaft und sein Kader stärker ein als vor einem Jahr.

Russischer Meisterschaftszweiter

Der ZSKA Moskau bestreitet die Playoffs als Meisterschaftszweiter der letzten Saison. Seit der ersten rein russischen Meisterschaft 1991/92 war Spartak Moskau mit zehn Titeln am erfolgreichsten vor ZSKA Moskau mit sechs Titeln. Spätestens ab 2010 mischte sich Zenit St. Petersburg in das Moskauer Duell ein. In den letzten sieben Jahren lösten sich Zenit und ZSKA mit je drei Titeln fleissig ab, bis gerade in der abgelaufenen Saison wieder einmal Spartak die Nase vorn hatte.

Im aktuellen Kader des Armeeklubs stehen nur wenige Spieler mit bedeutendem Renommee. Die Bekanntesten sind Goalie Igor Akinfejew sowie die bereits 35-jährigen Zwillinge Wassili und Alexej Beresuzki. Zu den aus Schweizer Sicht bekanntesten ehemaligen ZSKA-Spielern gehört Seydou Doumbia. Der mittlerweile 29-jährige Ivorer erzielte ab 2010 während fünf Saisons in Moskau 65 Tore in 105 Spielen.

Ein machbarer Gegner

Dass es in einer Ausscheidung für die Champions League keine leichten Gegner geben kann, ist bekannt. Von den gesetzten Mannschaften im Liga-Weg der Champions League waren Liverpool, Napoli, der FC Sevilla und Sporting Lissabon die weiteren möglichen Gegner der Young Boys.

ZSKA ist von den fünf Klubs wohl der für das Publikum am wenigsten attraktive. Ob es aus sportlicher Sicht das günstigste Los für YB ist, wird sich weisen. Die Schlagkraft gerade von Liverpool, Sevilla und Napoli dürfte jedenfalls höher sein.

Favre gegen Napoli, Zuber gegen Klopp

Ein spezielles Duell in den Playoffs hält die Partie zwischen Liverpool und Hoffenheim bereit. Der Bundesligaverein mit dem Schweizer Flügelstürmer Steven Zuber empfängt den ehemaligen Dortmund-Trainer Jürgen Klopp, der Liverpool im England wieder zu alter Grösse führte.

Gute Arbeit hat vergangene Saison auch Lucien Favre geleistet, der Schweizer Coach darf im Kampf um die Gruppenphase der Champions League nun gegen die SSC Napoli ran.

mib/sda

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