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YB tanzt auf drei Hochzeiten

Auf YB wartet wieder eine strenge Hinrunde. Zumal mehr Nationalspieler als in den letzten Jahren im Kader stehen.

Fabian Ruch
Wird auch gefragt sein: Ersatz-Torjäger Jean-Pierre Nsame.
Wird auch gefragt sein: Ersatz-Torjäger Jean-Pierre Nsame.
Keystone

Erneut, zum sechsten Mal in den letzten acht Jahren, stehen die Young Boys vor einem äusserst intensiven Herbst. Die Dreifachbelastung aus Liga, Europacup und Cup hat schon zu 33 Begegnungen in fünf Monaten geführt.

Diesmal werden es zwischen Ende Juli und Mitte Dezember maximal 29 Spiele sein: 18 in der Liga, 8 im Europacup, bis zu 3 im Pokal. Das ist so, weil YB diesmal in der Qualifikation zur Champions League erst im Playoff einstieg – und nicht bereits vorher im Sommer wegen zweier weiterer Runden vier englische Wochen zu bestreiten hatte.

Die Spieler aus Reihe 2

Und während die Young Boys bisher fünfmal seit 2010 die Europa League absolvierten und dort jeweils erst am Donnerstagabend im Einsatz standen, liegen die Spieltermine der Königsklasse (Dienstag und Mittwoch) leicht besser.

Weil es nie nur zu nicht einmal 72 Stunden Differenz zwischen zwei Auftritten kommen kann. «Wir haben ein gutes und breites Kader», sagt YB-Trainer Gerardo Seoane. «Und jeder aus unserem Team ist in der Lage, in jedem Wettbewerb zu spielen.»

Auch Akteure wie Ulisses Garcia, Mohamed Ali Camara und die noch verletzten Jordan Lotomba und Sandro Lauper in der Defensive, Michel Aebischer und Leonardo Bertone im Zentrum, Nicolas Ngamaleu und Thorsten Schick auf den Flügeln sowie Torjäger Jean-Pierre Nsame, die alle nicht zur Top-11-Mannschaft gehören, werden in den nächsten Wochen regelmässig zum Einsatz kommen.

«Auf uns wartet ein strenges Programm», sagt Gerardo Seoane. «Aber wir freuen uns alle sehr auf die Herausforderungen und sind bereit.»

Erst Cup, dann Königsklasse

Am schwierigsten dürfte es für die Young Boys werden, vor und nach Festspielen in der Champions League den Fokus auf Auftritte in den nationalen Wettbewerben richten zu können. Beispielsweise Mitte September, wenn sie zuerst am Samstag, 15. September, den Cup-Sechzehntelfinal beim Challenge-League-Verein Schaffhausen bestreiten, ehe drei oder vier Tage später die Premiere in der Sternenliga folgt. Danach übrigens steht zu Beginn einer englischen Super-League-Woche gleich das Heimspiel gegen Rivale Basel an.

Das Programm ist auch derart komprimiert, weil es wie immer zu drei zweiwöchigen Länderspielpausen im Herbst kommt (im September, Oktober und November). Zur ersten bereits nach dem nächsten Spiel der Young Boys am Samstag in Sitten. Im Wallis wollen sie ihren Traumstart in die Super League (5 Spiele, 15 Punkte) veredeln.

Vier neue Nationalspieler

Ruhiger wird es aber diesmal in den Länderspielpausen für erheblich weniger YB-Akteure als in den letzten Saisons. Im Kader stehen mehrere Nationalspieler, auch aus U-Auswahlen.

Zudem figurieren mit Kevin Mbabu, Djibril Sow, Loris Benito und Christian Fassnacht gleich vier Berner Spieler erstmals im erweiterten Aufgebot des Schweizer Nationaltrainers Vladimir Petkovic für die ersten Länderspiele in der Saison 2018/2019.

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