YB-Noten: Aebischers Qualitäten

Die Berner Akteure fielen in Thun weder gross auf noch ab.

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Marco Wölfli: Note 5
Der Routinier spielte, als wäre er nie weg gewesen. Agierte souverän in seinen Aktionen, liess keine Abpraller zu, überzeugte auch mit Körpersprache, indem er viel Ruhe auf seine Vorderleute ausstrahlte.

Kevin Mbabu: Note 4,5
Mit einigen guten Vorstössen über die rechte Seite, allerdings etwas ungenau beim finalen Pass. Auch in der Defensive wichtig, entpuppte sich bei mehreren Aktionen als eine Art Aggressivleader, eroberte so etliche Bälle.

Steve von Bergen: Note 4,5
Eine fehlerfreie Partie des Captains. Antizipierte einige Male gut, bevor überhaupt Gefahr entstehen konnte.

Kasim Nuhu: Note 4,5
Auch Nuhu liess kaum etwas anbrennen. Unerbittlich, hart, aber fair in den Zweikämpfen, setzte er seine überragende Physis mehrere Male gekonnt ein, verhinderte so mehrere Abschlüsse der Thuner. Versuchte sich in der Schlussphase sogar als (erfolg­loser) Distanzschütze.

Alain Rochat: Note 4,5
Markierte per Kopf beinahe den Führungstreffer für die Berner. Auf den Romand war in der Defensive sowohl am Boden wie auch in der Luft Verlass.

Loris Benito: Note 3,5
Mit zähem Beginn und wenig Einfluss auf der linken Seite. Schien ab und zu etwas verloren in seiner Rolle als Aussenspieler, der sowohl gegen vorne Akzente setzen sollte, als auch hinten mithelfen sollte, den Laden dichtzuhalten.

Michel Aebischer: Note 5
Bewies mit einigen «Zuckerpässen», welche Spielmacherqualitäten in ihm schlummern. Gute Übersicht, kluge Zuspiele, getraute sich auch selber in den Abschluss.

Denis Zakaria: Note 3,5
Übte für seine Verhältnisse wenig Einfluss aus auf das Spiel seiner Mannschaft. Mit einigen guten Balleroberungen, aber insgesamt unauffällig.

Yoric Ravet: Note 4,5
Einer der aktivsten Berner Offensivkräfte. Engagiert und kreativ, aber mit zu wenig Durchschlagskraft in der gefährlichen Zone. Auch seine Standards sorgten schon für mehr Gefahr.

Thorsten Schick: Note 3,5
Das Spiel lief etwas vorbei am ­Österreicher, der kaum gelungene Offensivaktionen zu verzeichnen hatte. Wurde nach 67 Minuten durch Gerndt ersetzt.

Roger Assalé: Note 4,5
War mit seiner Antrittschnelligkeit ein steter Unruheherd für die Thuner Abwehr. Seine Laufwege muten teilweise aber noch etwas wirr an.

Alexander Gerndt: Note 4
Kam nach 67 Minuten für Schick. Ohne nennenswerte Offensiv­aktion.

Jan Lecjaks: ohne Note
80. Minute für Rochat.

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.

lüp

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