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YB ist auf drei Strassen unterwegs

Ein nationaler Titel und der Einzug in die Champions-League- oder Europa-Liga-Gruppenphase: So definiert YB die Ziele für die nächste Saison. Trainer Vladimir Petkovic ist zufrieden: «Jede Position ist doppelt besetzt», sagt er.

Der Konkurrenzkampf bei YB ist gross. Noch hat nicht jeder Spieler seinen Platz im Team von Trainer Vladimir Petkovic (Mitte) gefunden.
Der Konkurrenzkampf bei YB ist gross. Noch hat nicht jeder Spieler seinen Platz im Team von Trainer Vladimir Petkovic (Mitte) gefunden.
Keystone

Am Anfang war die Selbstkritik: Sportchef Alain Baumann sass anlässlich des Saisonausblicks der Young Boys auf einem Podium in der Skylounge des Stade de Suisse und sagte: «Nach der tollen Vorrunde, die praktisch ohne Ausfälle verlief, haben wir letzte Saison die Situation womöglich unterschätzt und verpassten es, auf dem Transfermarkt aktiv zu werden.» Als sich nach der Winterpause mehrere Spieler verletzten, sei das Kader nicht breit genug gewesen, um Platz 1 gegen Basel zu verteidigen. «Wir haben keinen Titel geholt und unser Ziel verfehlt.» Deshalb hat YB in der Sommerpause gehandelt. «Noch nie in seiner Geschichte hat der Klub so viel Geld für gestandene Spieler ausgegeben wie jetzt», sagte CEO Stefan Niedermaier. Die Kasse war gefüllt, von ZSKA Moskau hatte YB geschätzte 12 Millionen Franken für Stürmer Seydou Doumbia erhalten. Gekommen sind Christoph Spycher (von Frankfurt), Moreno Costanzo (St.Gallen), Ammar Jemal (E.S. Sahel), Senad Lulic (GC), Emmanuel Mayuka (Maccabi Tel Aviv) und Pascal Doubai (Adjamé). Mit Roman Bürki (Schaffhausen), Dario Dussin (Biel) sind zwei Nachwuchsspieler zurückgekehrt. Sven Zimmermann kam von der U21.

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