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YB erhält erstinstanzlich keine Lizenz

Die Lizenzkommission der Swiss Football League hat dem BSC Young Boys noch keine Lizenz für die nächste Saison gewährt.

Keine Lizenz: Die YB-Führungscrew muss noch einmal über die Bücher.
Keine Lizenz: Die YB-Führungscrew muss noch einmal über die Bücher.
Andreas Blatter

Die Kommission verweigerte in der Axpo Super League dem BSC Young Boys, Servette, dem FC Sion und dem FC Zürich die beantragte Lizenz. In der Challenge League erhalten der FC Biel, die AC Bellinzona, der FC Chiasso, Etoile Carouge, der SC Kriens, der FC Lugano und der FC Winterthur keine Lizenz für die kommende Saison.

Die elf betroffenen Klubs haben nun innerhalb von fünf Tagen die Möglichkeit, gegen den Entscheid der Lizenzkommission Rekurs einzureichen. Wie YB in einer Medienmitteilung schreibt, werde man den Rekurs fristgerecht einreichen. «Wir gehen fest davon aus, dass die Lizenz zweitinstanzlich Mitte Mai erteilt wird», teilt der Verein mit.

YB begrüsst strenge Vorgehensweise

Wie die Swiss Football League mitteilt, waren in den meisten Fällen nicht erfüllte Lizenzkriterien im finanziellen Bereich für die Lizenzverweigerung ausschlaggebend. Wieso YB die Lizenz verweigert wurde, teilen aber weder die Liga noch der Verein mit.

«Unerwartet traf dieser Entscheid die Klubs nicht. Die Finanzexperten haben die Vereine nach Durchsicht der Dossiers kontaktiert. In der Regel sind es aber lösbare Probleme. Vor der Rekurskommission kommen die Klubs meist durch», sagte Bernhard Welten, der Präsident der Lizenzkommission, gegenüber der Agentur SI.

Das Gremium wandte nach den Erfahrungen mit Neuchâtel Xamax und Servette einen strengeren Massstab an als zuletzt. Vor allem bei Vereinen, die von einem Mäzen abhängig sind, forderte die Lizenzkommission «rigorose Zahlungsversprechen», wie Welten sagte. «YB begrüsst die sehr strenge Vorgehensweise der Lizenzierungskommission», schrieb der Berner Klub in einer Mitteilung.

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