YB-Attacke auf die Lachmuskeln

Djibril Sow, Christian Fassnacht, Loris Benito und Gregory Wüthrich sorgten an der YB-Kids-Club-Pressekonferenz für viel Gelächter.

Am Mittwoch fand im Stade de Suisse eine spezielle Medienkonferenz statt. Quelle: Youtube/BSC Young Boys

YB ist in aller Munde, das (Medien-)Interesse ist gross. Aber so viele Journalisten wie am vergangenen Mittwoch sind selten bis nie an einer Pressekonferenz im Wankdorf anwesend. Und das Besondere an den Journalisten: Sie waren Kinder.

Die vier YB-Stars Djibril Sow, Christian Fassnacht, Loris Benito und Gregory Wüthrich stellten sich den zahlreichen Fragen der rund 60 Mitglieder des YB-Kids-Clubs. Geleitet wurde die Medienkonferenz von YB-Kommunikationschef Albert Staudenmann.

Maurice (11) wollte zum Beispiel wissen, welchen Berufswunsch seine YB-Idole als Kind hatten. «Ich wollte schon als Kind Fussballer werden», antwortete Djibril Sow. «Oder bezahlter Fussballfan.» Aber das habe es leider als Beruf nicht gegeben, «darum habe ich mich für Fussballer entschieden.» Und Loris Benitos Traumberuf? «Ich wollte Tierarzt werden. Das hat sich aber mittlerweile geändert.» Den einstigen Berufswunsch quittierten seine YB-Kollegen mit Gelächter.

Dann kam der Auftritt von Djibril Sow. «Ich lese Zuhause ab und zu gerne mal ein Buch», sagte er. Nicht nur die Anwesenden Nachwuchsjournalisten, sondern auch seine Mitspieler krümmten sich vor Lachen. Offenbar können sie sich Sow nicht vorstellen, wie er ein Buch liest. Gregory Wüthrich musste sich fast Tränen aus den Augen wischen. «Es ist alles gut», sagte er auf die Nachfrage von Albert Staudenmann. «Welche Bücher hast du denn schon gelesen?», wollte Wüthrich von Sow wissen. Wieder viel Gelächter. «Den Ikea-Katalog», lautete seine Antwort und attackierte mit dieser Aussage wiederum die Lachmuskeln aller Anwesenden.

«Geht Ihr gerne an die Fasnacht?»

Danach wollte Fabrice wissen, wie oft die YB-Spieler den Ball jonglieren können. Dazu meinte Djibril Sow, dass Christian Fassnacht nicht jonglieren könne. Apropos Fas(s)nacht: «Geht Ihr gerne an die Fasnacht», wollte ein YB-Fan wissen. Eine Antwort blieb aus, aber Christian Fassnacht musste laut lachen – wie alle anderen auch.

Die Frage, die alle gerne so bald als möglich beantwortet haben würden, stellte der 5-jährige Nino: «Wer wird Meister?» Wieder grosses Gelächter. Staudenmanns Gegenfrage: «Nino, was denkst du?» Die Antwort des Nachwuchsjournalisten: «Ich weiss es auch nicht.» Natürlich wieder grosses Gelächter.

Als Spassvogel entpuppte sich an der Kids-Pressekonferenz übrigens eindeutig Djibril Sow. Er habe früher gerne im Quartier Ping-Pong gespielt, sagte er. «Man nannte mich deshalb auch ‹Chinese›. Nein, so gut war ich doch nicht.»

Zum Schluss zog Gregory Wüthrich ein Fazit zur nicht alltäglichen, aber äusserst sympathischen YB-Medienkonferenz: «Das waren aufgestellte Meitschi und Giele, die interessante und lustige Fragen stellten. Das hat Spass gemacht!»

ehi

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