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Xhaka: «Ich wusste, dass wir uns vor dem Richter sehen»

Im Herbst 2015 geriet Basels Aggressivleader Taulant Xhaka in Bern mit dem damaligen YB-Flügel Renato Steffen aneinander. Heute spielen die beiden für den Schweizer Serienmeister und verstehen sich prächtig. Zwei Reizfiguren im Gespräch.

Im Herbst 2015 noch keine Freunde: Taulant Xhaka (Mitte) begeht im Stade de Suisse eine ­Tätlichkeit an Renato Steffen (liegend), nachdem er vom ­damaligen ­YB-Flügel provoziert worden ist.
Im Herbst 2015 noch keine Freunde: Taulant Xhaka (Mitte) begeht im Stade de Suisse eine ­Tätlichkeit an Renato Steffen (liegend), nachdem er vom ­damaligen ­YB-Flügel provoziert worden ist.
Keystone

Wer sind Ihre grössten Kritiker?

Taulant Xhaka: Bei mir ist es ­Bruder Granit.

Lassen Sie sich von Ihrem jüngeren Bruder kritisieren? Das muss Ihnen doch schwerfallen . . .

Xhaka: Nein, tut es nicht. Manchmal diskutieren wir hart. Dann schildert er seine Sicht, ich meine. Wenn ich sehe, dass er recht hat, nehme ich das an.

Wenn er eine Rote Karte kassiert oder an einem Flughafen in ­London Scherereien hat – rüffeln Sie ihn dann auch?

Xhaka: Selbstverständlich! Wir haben jeden Tag Kontakt. Aber letztlich muss er selbst wissen, was das Beste ist. Er ist alt genug. Die meisten Geschichten sind ­sowieso halb so wild, wie sie dargestellt werden.

Wer rüffelt Sie, Renato Steffen?

Renato Steffen: Die Eltern. Mein Vater hat auch mal Fussball gespielt, deshalb verstehe ich es dann eher, als wenn meine ­Mutter etwas sagt. Da haben wir dann schon mal Diskussionen. (schmunzelt)

Wie beurteilt Ihr Vater Ihrmitunter überschäumendes Temperament?

Steffen: Er meint, dass ich in ­gewissen Situationen anders ­reagieren sollte. Grundsätzlich weiss er aber, dass ich diese ­Power brauche für mein Spiel.

Wie hart kritisieren Sie sich gegenseitig, Taulant Xhaka und Renato Steffen?

Steffen: Wir schreien uns auf dem Platz auch mal an. Wir wollen uns gegenseitig anstacheln und helfen. Oft ist es auch als Zeichen für die ganze Mannschaft gedacht.

Und abends im Hotelzimmer – gibt es da auch mal ein hartes Gespräch unter Männern?

Xhaka: Aber sicher. Ich denke, Renato hört schon auf mich . . . wie ich auf ihn. Wenn wir uns kritisieren, ist das nur im Guten gemeint. Wir wollen beide weiterkommen.

Dass Sie beide gegen Vorurteile kämpfen müssen: Ist das der Hauptgrund für Ihre Freundschaft?

Xhaka: Unser Charakter ist schon sehr ähnlich.

Steffen: Vielleicht hat das schon damit zu tun. Andererseits ist Taulant einfach ein ähnlicher Spielertyp wie ich, allein das hat Anziehungskraft.

Würden Sie Ihre Freundschaft als ungewöhnlich bezeichnen?

Steffen: Ja, aber nur wegen der Vorgeschichte, als Tauli und ich in Bern aneinandergerieten und er vom Platz flog.

Nach diesem Disput im September 2015 mussten Sie beide beim Liga-Sportgericht antraben. Gab es da zuvor schon ­privaten Kontakt?

Steffen: Ich habe ihm eine SMS geschrieben – da ist auch eine ganze Menge zurückgekommen . . . (lacht)

«Ich schrieb ihm einen Riesentext, entschuldigte mich. Zurück kam nur: Ok.»

Renato Steffen

Gab es Zündeleien?

Steffen: Nein, ich schrieb ihm einen Riesentext, entschuldigte mich. Zurück kam nur: Ok.

Xhaka: Ich schrieb nicht mehr, weil ich fürchtete, die ganze Story neu anzuheizen . . . Ich wusste ja, dass wir uns vor dem Richter eh sehen würden.

«Im Fussball bleiben nicht viele Freundschaften, jeder geht seinen eigenen Weg.»

Taulant Xhaka

Was hatten Sie für ein Bild vom anderen vor dem Disput in Bern?

Steffen: Nachdem Tauli unseren Stürmer Alexander Gerndt gefoult und verletzt hatte, gab es bei YB teilweise schon eine Anti-Xhaka-Stimmung. Als ihn die ­YB-Fans auspfiffen, heizte das die Stimmung noch mehr auf. Das merkte er bestimmt auch, ich ging da recht rein – wir wussten, dass wir ihn kitzeln können.

Und andersrum?

Xhaka: Ich habe Renato schon immer für einen guten Fussballer gehalten, egal ob in Thun oder bei YB. Ich dachte schon länger, dass er das Zeug zum FCB-Spieler hat – und zum Zeitpunkt, da wir uns vor Gericht trafen, merkte ich, dass ich damit nicht allein bin.

Ach ja?

Xhaka: Ja. Das Gerücht war ja schon im Umlauf. Und FCB-Präsident Bernhard Heusler hatte mich schon zuvor ein paarmal ­gefragt, wie ich Renato einstufe. Beim Termin haben sich die beiden auch kurz unterhalten, was mir sehr wohl auffiel.Steffen (zu Xhaka): Darum habe ich vor Gericht dann ja auch gut über dich geredet! (lacht)

«Als sich im Januar 2016 abzeichnete, dass Renato zu uns wechseln würde, konnten wir gleich gut miteinander reden.»

Taulant Xhaka

Ahnten Sie, dass Sie sich so gut miteinander verstehen würden?

Xhaka: Schon vor Gericht lief das völlig unproblematisch. Als sich dann im Januar 2016 abzeichnete, dass Renato zu uns wechseln würde, konnten wir gleich gut miteinander reden.

Steffen: Mir war schnell klar, dass wir gut auskommen würden.

Wussten Sie schon vorher etwas voneinander?

Xhaka: Nicht viel.

Nicht einmal, dass Sie dasselbe Sportauto fahren?

Steffen: Das hatte ich mal gelesen. Sie wissen ja: Männer und Autos. Aber mittlerweile fahren wir nicht mehr das gleiche Modell.

Wann merkten Sie, dass da eine Freundschaft wachsen könnte?

Xhaka: Das fing schon vorher an. Ich spürte in den Duellen gegen ihn, dass Renato ähnlich tickt wie ich. Er geht voll drauf und probiert, der Mannschaft zu helfen. Ich hatte nie Zweifel, dass wir nicht harmonieren könnten. Und als wir vor einem Jahr nach Marbella flogen, haben wir uns gleich unterhalten, sassen beim ersten Essen schon zusammen.

Steffen: Bei mir war es auch so. Im Januar 2016, als ich frisch zum FCB kam, war Tauli häufig mit Breel Embolo zusammen, ich mit Luca Zuffi. Zur Freundschaft kam es nach Breels Abgang.

Sie sassen auch schon vorher im Bus nebeneinander . . .

Ja. Ich habe mal nach hinten geschaut und gesehen, dass da neben Taulant der Platz frei war. Also fragte ich ihn, ob ich mich zu ihm setzen dürfe.

Wissen Sie, was der andere ­jeweils verdient?

Xhaka: Nein, das schon nicht.

Steffen: Nein, das ist jedermanns eigene Sache.

Machen wir die Stichprobe. Wann hat Renato Steffen ­Geburtstag?

Xhaka: November, Moment . . . 14. Oder?

Steffen: Es ist der 3. November.

Xhaka: Du weisst ja, mit den Zahlen habe ich es nicht so.

Steffen: März. Du hast am 28. März, oder nicht?

Xhaka: Stimmt.

Steffen: Siehst du, ich weiss es ­wenigstens.

Kennen Sie die Eltern des ­anderen?

Steffen: Ich habe Taulants Vater Ragip schon getroffen, oft sehen wir uns in der Stadionlounge.

Xhaka: Und wenn ich mit meiner Mutter telefoniere, schreit Renato im Hintergrund herum.

Gibt es etwas, das Sie am ­anderen nervt?

Xhaka: Mir kommt nichts in den Sinn. Ich akzeptiere ihn so, wie er ist. Wenn er zum Beispiel diese grauen Jogginghosen tragen will (zeigt mit dem Finger) – soll er doch.

«Ich finde es schade, dass wir offenbar keine Ecken und Kanten haben dürfen.»

Renato Steffen

Schnarcht einer von Ihnen?

Xhaka: Zum Glück nicht! Wenn Renato das machen würde, wäre ich nicht mit ihm im Zimmer. Breel Embolo hat derart geschnarcht, dass ich ausziehen wollte.

Gehen Sie zusammen mit den Freundinnen essen?

Xhaka: Welche Freundin? (lacht)

Steffen: Wir unternehmen einiges, gehen mal essen oder so. Manchmal fahren wir auch in eine andere Stadt, um abzuschalten.

Gehen Sie in ­Basel in den Ausgang?

Steffen: Eher weniger.

Oder im Wald eine Wurst braten?

Steffen: Vielleicht müssen wir das mal nachholen . . . Naja, das ist schon nicht so unser Ding.

Ist der Fussball ein zentrales Thema in der Freizeit?

Steffen: Das ist erstaunlich: Wir reden sehr wenig über Fussball, sondern über andere Dinge. Ich bin auch nicht der Typ, der jedes Spiel vor dem Fernseher schauen muss. Da ist Tauli anders.

Xhaka: Ja, wenn ich kann, schaue ich am TV immer die Spiele von Arsenal mit ­Granit.

Können Sie uns je drei Stichworte nennen, die den Gegenüber treffend charakterisieren?

Steffen: Humorvoll, loyal und . . . (überlegt) . . . frech.

Xhaka: Er ist lustig, hilfsbereit und aufgestellt.

Welche Qualität hat Renato Steffen, die Taulant Xhaka nicht hat?

Xhaka: Seine Schnelligkeit hätte ich gerne. Und seine Dribblings.

Steffen: Bei dir ist es natürlich schwierig, etwas zu finden. Nein, ernsthaft: Seine Technik ist sehr gut, auf den ersten Metern ist auch er sehr schnell.

Wer sind die schnellsten Spieler der Liga?

Steffen: Jean-Paul Boëtius war schnell, Kevin Bua auch.

Xhaka: Fassnacht von Thun ist schnell. Und Manuel Akanji.

Steffen: Lecjaks von YB auch.

Wissen Sie exakt, wie schnell Sie sprinten können?

Steffen: Bei mir wurden mal 34 Kilometer pro Stunde gemessen.

Xhaka: Bei mir waren es 27 oder 28.

Steffen: Wie ein Traktor . . .

Xhaka: Ja, genau . . . Ich muss ja auch viel weniger Sprints hinlegen als ein Flügelstürmer.

Wie gut ist die Kameradschaft generell beim FC Basel?

Steffen:Ich habe mich noch nie so schnell eingelebt wie in Basel. Auch die Neuen, die im Sommer dazukamen, sind sehr gut aufgenommen worden. Wir wollen alle Erfolg haben. Das verbindet.

Xhaka: Im Fussball bleiben nicht viele Freundschaften, jeder geht seinen Weg. Aus alten GC-Tagen habe ich nur noch mit Izet Hajrovic regelmässig Kontakt.

Das heisst, Ihre Freundschaft ist demnach aussergewöhnlich . . .

Steffen: Das wird sich zeigen, wenn einer den FCB verlässt.

Wer wird das sein – und wann?

Xhaka: Renato könnte jederzeit in die Bundesliga wechseln.

Steffen: Ich habe schon in diesem Winter gedacht, dass bei Tauli ­etwas passieren könnte.

Themawechsel. Der FCB hat in den vergangenen Jahren viele grosse Spieler verloren. Davon haben Sie, Taulant Xhaka, profitiert. In der ­Hierarchie sind Sie nach oben geklettert. Wie äussert sich das im Alltag – sind die Leute netter zu ­Ihnen?

Xhaka: Die Leute waren schon immer nett. (lacht) Nein, ich spüre das schon. Die jungen Mitspieler hören zu, wenn man sie korrigiert. Und auch bei vielen Fans habe ich eine Veränderung festgestellt.

Wie meinen Sie das?

Xhaka: Sie bauen mich auf oder schreiben Nachrichten auf Instagram.

Sind Sie erstaunt über den Weg, den Sie gehen?

Xhaka: Ich wusste immer, was ich kann. Ich musste bei GC einen Zwischenhalt einlegen. Als ich dann beim FCB wieder die Chance bekam, lag es an mir, diese zu nutzen.

Wie ist das bei Ihnen, Renato Steffen – spüren Sie, dass Sie Schweizer Nationalspieler sind?

Steffen: Es geht so . . . Also, ein bisschen Respekt ist schon da. Aber ich bin ja noch nicht so lange in der Nationalmannschaft.

Sie wären beinahe im Amateurfussball versauert, ehe Sie doch noch Profi wurden. Taulant ­Xhaka dagegen durchlief alle ­Juniorenstufen. Merkt man ­diesen Unterschied heute?

Xhaka: Ja. Renato schätzt spürbar, was er heute erreicht hat.Und technisch?

Xhaka: Das nicht. Ein guter Fussballer ist ein guter Fussballer – egal, wo er ausgebildet wurde.Gefällt Ihnen eigentlich das ­Leben als Fussballprofi?

Xhaka: Ja, das schon. Aber einfach ist es nicht. Wir müssen ­aufpassen, dass wir uns in der ­Öffentlichkeit korrekt verhalten.

Steffen: Sobald man diesen Beruf ausübt, muss man Vorbild sein für die Kinder, die zu einem aufschauen. So ist die Erwartungshaltung. Die meisten sehen nur die schönen Seiten des Jobs – und nicht, worauf wir alles verzichten müssen. Sehr oft bleiben wir ­zu Hause bei unseren Kollegen.

Heisst das, dass Sie nicht sich selbst sein können, wenn Sie im Ausgang sind?

Steffen: Sehr oft wird unser Verhalten falsch interpretiert. Deshalb gehen wir manchmal an Orte, wo wir nicht sofort erkannt werden. Mit Taulant ist das allerdings etwas schwierig. Er ist Albaner, und die sind bei uns voll . . .

Xhaka: Voll was?

Steffen: Voll am Durchstarten, wenn ein Nationalspieler wie er auftaucht. Egal wo: Die Albaner kennen jeden Spieler, die sind so euphorisch.

Wie ist es folglich, wenn Taulant Xhaka in Albanien ist?

Xhaka: In Albanien ist mein Leben komplett anders als in Basel. Dort kann ich nicht mal auf die Strasse, die Fans sind so enthusiastisch. Und den Ausgang kann ich vergessen.

Ist das eine Belastung?

Xhaka: Im Grunde ist es etwas Schönes, wenn die Menschen zu einem kommen und Fotos oder ein Autogramm wollen. Aber es wird zur Belastung, wenn man mit der Familie unterwegs ist und nicht in Ruhe essen oder miteinander reden kann.

Wie hat sich Ihr ­Leben mit den ­sozialen Medien verändert?

Steffen: Ich finde es bedenklich, wenn Kinder einen eigenen Account haben und beleidigende Kommentare schreiben. Die sind teilweise zehn Jahre alt! Da frage ich mich schon: Wo sind da die ­Eltern, die schauen, was ihre Kinder machen? Die Hemmschwelle ist mittlerweile tief.

Sie sprachen von der Vorbildfunktion. Doch ist ein Fussballer, der sich die ganze Zeit verbiegt und zurückhält, der nur glatt gebügelte Aussagen macht, in der gut gemeinten Absicht, ins Schema zu ­passen, ein Vorbild?

Steffen: So scheint für viele ein Vorbild auszusehen. Ich jedoch würde eher meinen eigenen Typ bevorzugen, ehrlich gesagt – einer, der eine Meinung hat und diese auch äussert. Ich finde es schade, dass wir offenbar keine Ecken und Kanten haben dürfen.

Fehlen diese Typen auch beim FCB?

Steffen: Ich verstehe, was Sie meinen. Aber Sie müssen auch unsere Position verstehen: Wenn wir mal etwas konkret ansprechen, wird es uns oft dreimal im Mund verdreht und tagelang um die Ohren gehauen. Da wird man mit der Zeit schon vorsichtig. Ich kann mich doch nicht nach dem Match hinstellen und sagen: Wir haben heute verloren, weil Taulant einen Fehler gemacht hat.

Aber warum denn nicht – wenn er denn einen Fehler gemacht hat?

Xhaka: Warum soll ich in der Presse Renato blossstellen? Das bringt nichts, erzeugt Unruhe.

Urs Fischer hat nach dem Heimspiel gegen Paris Saint-Germain auch Renato Steffen öffentlich kritisiert!

Steffen: Mittlerweile weiss ich, wie er das gemeint hat . . .

Xhaka: Er hat dich auseinandergenommen . . . (lacht)

Steffen: Ich habe die Kritik des Trainers mitbekommen und ihn dann auch darauf angesprochen.

Wirklich?

Steffen: Ja. Und ich habe auch gehört, wie er eine Woche später einen Fehler von Marek Suchy ansprach, dann aber sagte, dass dies keine Kritik gewesen sei. Nicht, dass es dann wieder heisse, er würde einzelne Spieler kritisieren.

Wie würden Sie das letzte Halbjahr des FCB zusammenfassen? Viele Beobachter sind mit dem Gebotenen nicht zufrieden, ­einige Auftritte wirkten freudlos und der Fussball langweilig.

Xhaka: Unter dem Strich war das halbe Jahr in der Liga gut, nur in der Champions League lief es nicht.

Steffen: Wir haben nicht immer schönen, dafür effizienten Fussball gespielt. Die Leute erwarten, dass wir jeden Gegner 5:0 wegputzen, aber oft geht es einfach auch darum, Punkte zu holen. Auch der FC Barcelona zaubert nicht jede Woche. Aber wir arbeiten daran, dass wir den Fans schönen Fussball zeigen können.

Ab September waren die Auftritte in der Super League doch sehr durchzogen – und bestimmt nicht so, wie Sie das selbst erwarten.

Steffen: Manchmal fehlte vielleicht schon etwas das Feuer, das können jedoch nicht immer nur Taulant und ich erzeugen.

Xhaka: Ein bisschen Pfeffer fehlte manchmal, das stimmt.

Braucht es mehr Xhakas und Steffens?

Xhaka: Allzu viele Xhakas wären dann auch wieder nicht gut . . . Es braucht auch ruhigere Gemüter wie Luca Zuffi oder Matias Delgado, die genauso ein Spiel entscheiden können.

Als moderner Sechser vor der Abwehr müssten Sie mehr in die gegnerischeAbschlusszone kommen.Ist das eine Vorgabe, an der Sie arbeiten, um besser zu werden?

Xhaka: Ja, klar. Darüber habe ich auch schon mit dem Trainer geredet.

Und bei Ihnen, RenatoSteffen . . .

Steffen: Ich höre . . .

Sie sollten eindeutig mehr Tore schiessen – Sie können viel mehr!

Steffen: Ich weiss. Im Herbst habe ich in der Liga nur zwei ­Tore geschossen. Das ist zu wenig. Ich muss mehr zum Abschluss kommen und egoistischer werden. Das nehme ich mir für 2017 vor.

Xhaka: Wieder frecher werden – das ist es.

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