«Wir können nicht zufrieden sein»

Grégory Karlen spricht über sein Tor gegen Lugano, seine Schusstechnik und die positive Mentalität, mit der die Mannschaft auch Rückschläge wegsteckt.

Grégory Karlens zweiter Saisontreffer reichte nicht zum Sieg.

Grégory Karlens zweiter Saisontreffer reichte nicht zum Sieg.

(Bild: Keystone)

Ein Punkt, ein Tor. Wie zufrieden sind Sie mit dem Ausgang dieser Partie?Grégory Karlen Es freut mich, dass ich nach dem Tor gegen Xamax wieder getroffen habe. Aber insgesamt können wir nicht zufrieden sein.

Weshalb?Ein Punkt ist zu wenig. Wie schon im ersten Spiel gegen Zürich müssten wir heute drei Punkte holen. Es ist schade, ist uns das nicht gelungen.

Ihre Mannschaft hatte zwar mehrheitlich die Kontrolle über das Spiel, richtig zu Chancen kamen sie aber erst in der zweiten Halbzeit. Weshalb kamen Sie erst dann in die Gänge?Es war sehr wichtig, konnten wir auf das Gegentor gleich eine Reaktion zeigen. Dann ging ein Ruck durch die Mannschaft, und wir konnten uns immer wieder gute Chancen herausspielen, aber ­leider haben wir keine nutzen können.

Auch Sie könnten noch ein zweites Tor erzielen . . . Ja. (schmunzelt) Ich wurde sehr schön freigespielt und kam frei stehend zum Abschluss, aber ja, so ein Volley ist schwierig . . . Es war nun das zweite Mal, dass ich in einem Match eine Direktabnahme probierte. Das erste Mal hatte ich noch bei Sion gespielt, und da ging der Schuss noch viel deutlicher über das Tor. Insofern habe ich das heute besser gemacht.

Thun steht jetzt mit sieben Punkten aus fünf Spielen auf dem vierten Platz. Wie zufrieden sind Sie mit dem Saisonstart?Es wäre mehr dringelegen. Wir könnten, wenn wir vor dem Tor etwas effizienter agieren würden, jetzt auch Zweite sein mit mehr als neun Punkten. Aber wir spielen gut, mit viel Selbstvertrauen, und wir lassen uns auch von Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen wie heute auch nach dem Gegentor zum 0:1.

Mit welchen Gefühlen gehen Sie nächste Woche zum Auswärtsspiel nach Basel?Mit sehr guten. Wir müssen einfach wieder mutig auftreten und effizienter vor dem gegnerischen Tor sein, dann liegt sicher auch in Basel etwas drin.

Auch wenn Basel seit dem Trainerwechsel noch ungeschlagen ist? Ja, sicher. Basel ist nicht mehr so dominant wie in früheren Jahren, und wir haben die richtige Mentalität, um auch dort zu punkten.

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