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Zürcher Kantersieg gegen St. Gallen

Nach etwas mehr als fünf Jahren gewinnt der FCZ wieder einmal ein Heimspiel gegen St. Gallen und dies gleich mit 4:0.

Kantersieg: Der FC Zürich schickt St. Gallen mit einer 4:0-Packung zurück in die Ostschweiz.
Kantersieg: Der FC Zürich schickt St. Gallen mit einer 4:0-Packung zurück in die Ostschweiz.
Walter Bieri, Keystone
Zehn Minuten vor der Pause schiesst Burim Kukeli das 2:0, nach einem mustergültigen Pass von Oliver Buff.
Zehn Minuten vor der Pause schiesst Burim Kukeli das 2:0, nach einem mustergültigen Pass von Oliver Buff.
Walter Bieri, Keystone
Im Laufduell: Alain Nef kämpft gegen Edgar Salli um den Ball.
Im Laufduell: Alain Nef kämpft gegen Edgar Salli um den Ball.
Walter Bieri, Keystone
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Nur zwei von zwölf Heimspielen hatte der FC Zürich in dieser Saison bis am Samstagabend gewonnen und daheim in der Rückrunde noch nicht einen Treffer erzielt. Von einer Heimmisere war gegen den FC St. Gallen aber plötzlich nichts mehr zu bemerken. Mit ihrem Pressing setzten die Zürcher den Gast konstant unter Druck. Zwei Balleroberungen im Mittelfeld führten auch zu den ersten beiden Toren, in der 13. Minute durch Anto Grgic und in der 35. Minute durch Burim Kukeli. In der Schlussphase sorgten Kevin Bua und Alexander Kerschakow mit ihren Treffern noch für den höchsten Saisonsieg des FCZ.

Der 3:0-Erfolg vor der Länderspielpause in Vaduz hat dem FC Zürich offenbar sehr gut getan. Die Mannschaft von Sami Hyypiä verteidigte nicht nur gekonnt, sie kombinierte sich auch sehenswert durch die Ostschweizer Abwehr, die in den letzten drei Runden elf Gegentore hinnehmen musste. Vor dem 2:0 brachten Kerschakow und Oliver Buff mit geradlinigem Passspiel Kukeli in Abschlussposition. Buff, der zu den ersten zwei Toren jeweils den Assist lieferte, musste nach einer guten Stunde angeschlagen ausgewechselt werden.

Keine Wende trotz Wechsel zur Pause

St. Gallens Trainer Joe Zinnbauer nahm schon zur Pause zwei Wechsel vor, weil sein Team in den ersten 45 Minuten bedenklich harmlos agierte. Nach der Pause sah das etwas besser aus. Nach 50 Minuten flog ein Schuss von Mario Mutsch nur knapp am Tor vorbei, und in der Schlussviertelstunde musste FCZ-Keeper Yanick Brecher gegen Batuhan Karadeniz und Gianluca Gaudino zweimal stark parieren. Der FCZ hatte auch in der zweiten Halbzeit aber mehr zu bieten. Er hielt sein Pressing aufrecht und suchte den kürzesten Weg vors gegnerische Tor. Kerschakow war mit einem Kopfball und im Direktduell an St. Gallens Keeper Daniel Lopar gescheitert, bevor Bua und der zuvor glücklose Russe nach Kontern noch zum verdienten Kantersieg trafen.

Der FC Zürich hat sich nun eine Reserve von sieben Punkten auf den Abstiegsplatz herausgespielt. Der Cupfinalist kann sich in der Tabelle wieder nach vorne orientieren. Der Rückstand auf den FC St. Gallen, der die dritte Niederlage in Folge kassierte, beträgt nur noch zwei Punkte. Dass er eher um die Europacup-Plätze als gegen den Abstieg kämpfen sollte, bewies er zumindest in den letzten beiden Runden. Den ultimativen Härtetest hat er am kommenden Wochenende zu bestehen, wenn er im Basler St. Jakobs-Park gastiert.

Zürich - St. Gallen 4:0 (2:0) 8487 Zuschauer. - SR Schnyder. Tore: 13. Grgic (Buff) 1:0. 35. Kukeli (Buff) 2:0. 86. Bua (Sarr) 3:0. 91. Kerschakow 4:0. Zürich: Brecher; Nef, Sanchez, Kecojevic; Brunner (59. Vinicius), Grgic, Kukeli, Koch; Chiumiento (75. Sarr), Buff (63. Bua); Kerschakow. St. Gallen: Lopar; Thrier, Leitgeb, Angha, Hanin; Lang, Mutsch, Gaudino, Cueto (46. Tréand); Aleksic (68. Aratore), Salli (46. Karadeniz). Bemerkungen: Zürich ohne Alesevic, Yapi, Simonjan, Etoundi, Kleiber und Schönbächler (alle verletzt). St. Gallen ohne Dziwniel, Bunjaku, Cavusevic, Lässer, Tafer (alle verletzt), Mathys und Russo (beide nicht im Aufgebot). Verwarnung: 82. Sarr (Foul).

SDA/jul

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