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Wie Klopp das deutsche Hassduell anheizt

Wenn Dortmunds Trainer Jürgen Klopp (mit Brille) und Bayerns Sportdirektor Matthias Sammer (mit Glatze) aufeinanderprallen, fliegen auch schon mal die Fetzen. Im Vorfeld des morgigen Supercups zwischen den beiden Clubs wurde schon viel Gift und Galle gespuckt. Das Verhältnis ist vor allem zwischen BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Bayerns Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge empfindlich gestört. Nach den Abgängen von Mario Götze und Robert Lewandowski zu den Bayern droht den Dortmundern jetzt auch ein Wechsel von Torjäger Marco Reus – ebenfalls nach München. Klopp jedenfalls heizte das deutsche Hassduell an einer Pressekonferenz schon mal kräftig an. «Es sind zwar bei der WM einige Freundschaften entstanden – aber davon wird man auf dem Platz nichts merken. Fussballer können sehr gute Freunde sein und sich trotzdem nicht den Dreck unter den Fingernägeln gönnen. Das Spiel hat einen hohen Stellenwert. Wer gewinnt, darf sich richtig freuen.» Mittelfeldspieler Sebastian Kehl legt nach und bestätigt: «Wir sind sehr heiss auf dieses Spiel.»
Vier Meisterschaftsspiele ohne Sieg, nur zwei magere Punkte auf dem Konto und in der Europa League bereits ausgeschieden. Kein Wunder, dass beim ehrgeizigen Luzerner Sportdirektor Alex Frei langsam aber sicher die Nerven blank liegen. Erst kürzlich kritisierte der ehemalige Torjäger der Nationalmannschaft seine Stürmer, träumte und schwärmte von seinem ehemaligen Partner Marco Streller. Jetzt greift Frei im «Blick» die eigenen Fans an, obwohl man niemals die Hand beissen sollte, die einen füttert. «Der FCL hat in 113 Jahren genau drei Titel gewonnen. Vielleicht sollte man in der Region mal die ­Erwartungen ein bisschen runterschrauben. Es gibt in der Schweiz sieben Vereine, die mehr gewonnen haben als Luzern. Es braucht Geduld. Wenn das den Leuten nicht passt, dann sollen sie es sagen», wettert Frei und fährt fort: «Der Schweizer Nationalmannschaft hat man auch drei Jahre gewährt für den Umbruch. Also darf der FCL auch ein wenig Zeit und Kredit bekommen. Man sollte ein bisschen vernünftiger werden.» Morgen gastiert der FCL im Kellerduell bei Schlusslicht Vaduz.
Super-League-Absteiger Lausanne verspielte in Schaffhausen eine 2:0-Führung. Für das Heimteam von Maurizio Jacobacci wendete Joker Seferagic mit zwei Toren noch das Blatt. Pech für die Einheimischen in der Nachspielzeit, dass Tadic den Ball nur an den Pfosten schoss.
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