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Wie geht ein Torjäger mit einer Krise um?

Basels Torjäger Alex Frei trifft das Tor nicht mehr. Redaktion Tamedia fragt zwei ehemalige Torschützenkönige, mit welchen Tricks sie bei Ladehemmung gearbeitet haben.

Ein Gesichtsausdruck, der alles sagt: Alex Frei trifft das Tor nicht mehr. Marco Streller leidet mit seinem Sturmpartner.
Ein Gesichtsausdruck, der alles sagt: Alex Frei trifft das Tor nicht mehr. Marco Streller leidet mit seinem Sturmpartner.
Keystone
Alex Frei ringt um seine Form.
Alex Frei ringt um seine Form.
Keystone
Fritz Künzli ist auch heute noch mit dem Fussball verbunden. Beim Titelgewinn des FCZ am 7. Juni 2006 durfte er den Meisterkübel den Fans präsentieren. Der Glarner wurde insgesamt viermal Torschützenkönig.
Fritz Künzli ist auch heute noch mit dem Fussball verbunden. Beim Titelgewinn des FCZ am 7. Juni 2006 durfte er den Meisterkübel den Fans präsentieren. Der Glarner wurde insgesamt viermal Torschützenkönig.
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Alex Frei, der Torgarant des FC Basel, schoss in dieser Saison erst zwei Treffer. Zuletzt blieb der ehemalige Internationale sogar während 525 Minuten erfolglos. «Bei Ladehemmung darfst du keine Hemmungen haben, mal etwas anderes auszuprobieren», erklärt der bulgarische Ex-Internationale Petar Aleksandrov. Da dürfe durchaus ein bisschen Aberglauben mitspielen, falls man denn abergläubisch sei. «Auch ich hatte meine Krisen. Wenn ich beispielsweise nicht traf, zog ich mein geliebtes Stirnband aus, ohne das ich eigentlich nie spielen wollte. Eine andere Möglichkeit war auch, dass ich die Schussstiefel wechselte.» Er habe bei Ladehemmung Sonderschichten eingelegt und das Schusstraining forciert. «Dabei ist es ganz wichtig, dass man versucht, das Tor ganz einfach zu erzielen», sagt Aleksandrov. Das gelte auch für das Spiel. «Wenn man in einer Baisse steckt, musst du vor dem Torschuss einfach mal die Augen zumachen und auf einen ganz simplen Spitzkick zurückgreifen.»

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