Zum Hauptinhalt springen

Was macht Yapi im Parlament?

Der verletzte FCZ-Spieler Gilles Yapi hat heute Montagmorgen die Sitzung des Zürcher Kantonsrats besucht. Er war von ungewöhnlicher Seite eingeladen worden.

Fussballer Gilles Yapi hat am 18. Mai die Eröffnungssitzung des Zürcher Kantonsparlaments besucht und posiert vor der schweren Eingangstüre zum Ratssaal.
Fussballer Gilles Yapi hat am 18. Mai die Eröffnungssitzung des Zürcher Kantonsparlaments besucht und posiert vor der schweren Eingangstüre zum Ratssaal.
Pascal Unternährer
Er ist von EDU-Politiker Hans Peter Häring eingeladen worden, weil sich Gilles Donald Yapi Yapo – wie er mit vollständigem Namen heisst – zum Christentum bekennt.
Er ist von EDU-Politiker Hans Peter Häring eingeladen worden, weil sich Gilles Donald Yapi Yapo – wie er mit vollständigem Namen heisst – zum Christentum bekennt.
Pascal Unternährer
...mittun zu können. Ein Bild aus glücklicheren Tagen: Yapi jubelt über sein Tor zum 2:2 gegen Apollon Limassol in der Europa League am 18. September 2014.
...mittun zu können. Ein Bild aus glücklicheren Tagen: Yapi jubelt über sein Tor zum 2:2 gegen Apollon Limassol in der Europa League am 18. September 2014.
Petros Karadjias/AP Photo
1 / 5

Die erzchristliche EDU ist nicht gerade als sportbegeistert bekannt, zumal viele Fussballspiele am Sonntag stattfinden. Doch aufgrund eines Interviews ist EDU-Kantonsrat Hans Peter Häring auf Gilles Yapi aufmerksam geworden. Der FCZ-Spieler hat sich darin zum christlichen Glauben bekannt, worauf der Politiker auf die Idee gekommen ist, den Ivorer zu einer Parlamentssitzung einzuladen.

So wohnte der verletzte Offensivspieler heute Montagmorgen der Eröffnungssitzung des Kantonsrats im Rathaus bei. Zuvor hat er mit vielen Politikern am traditionellen Gottesdienst vor der ersten Legislatursitzung teilgenommen. Da er im Moment etwas freie Zeit habe, sei er der Einladung gerne gefolgt, sagte Yapi gegenüber Redaktion Tamedia.

Die Folgen der schweren Knieverletzung nach der Attacke von FC-Aarau-Spieler Sandro Wieser im Super-League-Spiel vom 9. November 2014 habe er auch mithilfe seines Glaubens meistern können, erklärte der Sportler. Nun ist er zuversichtlich, bald wieder richtig Fussball spielen zu können und in der nächsten Saison voll mittun zu können. «Mir geht es sehr gut», versicherte der FCZ-Mittelfeldstratege.

Kein Einstieg in die Politik

Der Ratsbetrieb habe ihn beeindruckt, so der Sportler weiter. Auch wenn er nicht viel verstanden habe, sei die gute Organisation ersichtlich gewesen. Das widerspiegle das schöne Bild der Schweiz, ihrer Demokratie und des respektvollen Umgangs untereinander.

Politiker wolle er allerdings nicht werden, winkt Yapi lachend ab. «Ich verstehe nichts von Politik», sagt er. «Allerdings weiss man nie, was kommt.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch