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Walliser Drohkulisse vor dem YB-Spiel

Beim FC Sion können sich die Young Boys mit riesigen Schritten dem Saisonziel Rang 2 nähern. Im Wallis ist derweil für beste Unter­haltung gesorgt.

FC-Sion-Präsident Christian Constantin ist wieder einmal in bester Polter-Laune.
FC-Sion-Präsident Christian Constantin ist wieder einmal in bester Polter-Laune.
Keystone

Erst letzte Woche hat Christian Constantin mit Sébastien Fournier einen neuen Trainer ein­gestellt. Also braucht der eigenwillige Sion-Präsident nach der 1:2-Niederlage in Thun und vor dem Final gegen YB um Platz 2, der für die Champions-League-Qualifikation berechtigt, ein neues Druckmittel. Am Dienstag berief Constantin seine Spieler in ein Minivorbereitungslager nach Lavey VD.

Und sollte das Heimspiel gegen die Young Boys verloren gehen, kündigte CC gegenüber dem «Blick» an, die Profis für die drei Wochen vor dem Cupfinal in einen WK einzuberufen. «Sie kommen ins Centre de Formation in Riddes. Dort habe ich sie unter Kontrolle. Die Ernährung wird stimmen, der Schlaf, der Ausgang – das gesamte Leben eines Spitzensportlers.» Es ist mal wieder beste Unterhaltung, was sich bei Sion abspielt.

Zakaria im Fokus

Derweil wird im Stade de Suisse der Spielfilm «Mario» gedreht. Am Freitagmittag ist es ruhig auf dem Set. Die Stimmung passt zur Gemütslage im Klub. «Der Sieg in St. Gallen war enorm wichtig», sagt Adi Hütter. Dem Trainer steht in Sion fast das gesamte Kader zur Verfügung, Captain Steve von Bergen kehrt nach seiner Gelbsperre zurück.

«Das wird ein ungemein spannender Match», meint der Österreicher, der findet, der Druck liege bei Sion. «Wir können den Sack zumachen.» Die Aussage ist gefühlt richtig, rein rechnerisch haben die Berner den zweiten Platz im Fall eines Erfolgs nicht auf sicher.

In Sitten könnte Denis Zakaria ins Mittelfeld zurückkehren, nachdem er beim FC St. Gallen mit der Ersatzrolle hatte vorliebnehmen müssen. Der 20-Jährige steht im Zentrum etlicher Wechselgerüchte, unter anderem sollen Mönchengladbach, Leverkusen und Tottenham um den 1,91 Meter grossen Romand buhlen.

Es sei absolut nachvollziehbar, werde Zakaria mit ausländischen Klubs in Verbindung gebracht, sagt Hütter, der zudem findet, es spreche für die Arbeit des Klubs, wecke der Nationalspieler grosse Begehrlichkeiten.

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