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«Von Traumlosen zu sprechen, wäre gefährlich»

«Ich glaube, bei einer WM-Auslosung kann man nie von Glück oder Pech sprechen. Alle 32 Teams haben besondere Qualitäten, sonst wären sie nicht bei der WM dabei. Ecuador hat eine gute Qualifikation gespielt. Ein spiel- und zweikampfstarkes Team, sehr unbequem. Wir können uns auf einen heissen Tanz einstellen. Es wird das Auftaktspiel für uns sein, der Start ist natürlich immer wichtig. Persönlich kenne ich noch Felipe Caicedo aus seiner Zeit beim FC Basel. Frankreich musste zwar in die Play-Offs, doch über die Qualität der Mannschaft brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Mit Franck Ribéry und Karim Benzema haben sie in der Offensive absolute Weltstars in ihren Reihen. Sie sind sehr erfahren, haben eine gute Stärke. Aber sie haben auch junge Talente, die bei der WM für Furore sorgen wollen. Ich denke da zum Beispiel an Paul Pogba, den ich aus Spielen mit Neapel gegen Juventus Turin kenne. Wir wissen aber, dass wir gegen jeden Gegner mithalten können – auch gegen Frankreich. Wir brauchen uns vor niemandem zu verstecken. Gegen Honduras haben wir noch eine Rechnung offen. Bei der WM 2010 spielten wir im letzten Gruppenspiel nur 0:0 und schieden aus. Wir haben damals gesehen, wie unbequem Honduras sein kann. Es ist schwer, Torchancen gegen sie rauszuspielen. Seit der WM 2010 haben wir uns aber stetig weiterentwickelt. Wir haben alle Chancen auf einen Sieg. Wir müssen in Manaus gegen Honduras spielen. Dort wird es tropisch-heiss sein, darauf müssen wir uns einstellen. Da wir aber topvorbereitet sein werden, sehe das nicht als Nachteil an.Insgesamt bin ich mit unserer Gruppe zufrieden. Ziel muss das Weiterkommen sein, mit diesem Selbstvertrauen müssen wir die Aufgaben angehen. Die Gruppe G mit Deutschland, Portugal, USA und Ghana ist natürlich ganz stark. Auch die Gruppe B mit Spanien, Holland, Chile und Australien ist sehr spannend. Aber wie gesagt: Glück oder Pech gibt es bei solch einer Auslosung nicht. Es geht um die WM, da kann man nicht auf schwache Gegner hoffen. Alle Teams werden topfit und motiviert in Brasilien antreten. Ich freue mich schon jetzt auf den Sommer. Das wird ein tolles Erlebnis. Wir haben zwei Jahre hart dafür gearbeitet, bei der WM dabei zu sein und wollen zeigen, was wir drauf haben.»
«Ich habe im Vorfeld gesagt: Wir nehmen es, wie es kommt. Wir haben eine interessante Gruppe erwischt, mit Frankreich als Top-Gegner. Frankreich hat zuletzt in der Barrage gegen die Ukraine ein ganz starkes Spiel gemacht. Mit Ecuador und Honduras haben wir zwei Mannschaften, die vielleicht nicht so weltbekannt sind, aber die auch sehr guten Fussball spielen, taktisch gut organisiert sind, technisch versierte Spieler haben.Gegen Honduras haben wir schon vor drei Jahren an der WM gespielt und nur 0:0 gespielt, so gesehen ist da noch eine Revanche offen. Wir spielen auch im letzten Spiel wieder gegen Honduras, das wird auch ein emotionales Spiel. Als Trainer ist man immer kritsich und nicht blauäugig. Ich denke nicht, dass diese Gruppenphase ein Selbstläufer wird. Ecuador und Honduras sind technisch stark und taktisch gut eingestellt. Die Franzosen sind die Favoriten der Gruppe, mit ihnen zusammen müssten wir den Achtelfinals erreichen. Ich habe die Probleme gesehen, die wir haben können, wenn wir in Brasilia, Manaus oder Salvador spielen müssen. Alle Spiele finden in der Mitte, im Norden oder im Osten von Brasilien statt, das bedeutet, dass wir uns ein anderes Trainingslager suchen müssen. Wir können nicht im Süden bleiben. Das wäre ur möglich gewesen, wenn wir um Sao Paulo hätten spielen können. Jetzt müssen wir uns auch den klimatischen Bedingungen anpassen und uns gut vorbereiten, und unter der verschiedenen Gesichtspunkten trainieren können. Wir gehören zu den Favoriten. Wenn man in Topf 1 ist, gehört man automatisch zu den Favoriten. Frankreich und wir sind die europäischen Mannschaften, die auch aufgrund der gezeigten Leistungen zu den Favoriten gehören. Aber wir sind ja auch gewarnt von der WM 2010. Als wir gegen Chile verloren haben und gegen Honduras 0:0 gespielten haben. Von daher werden wir jeden Gegner ernst nehmen.»
«Eine machbare Gruppe mit einem klaren Favoriten: Frankreich ist für mich die Nummer 1. Doch ich glaube fest daran, dass wir auch dieses Spiel gewinnen können, an einem einzelnen Tag ist ja immer alles möglich. Dahinter ist das Rennen offen. Ecuador schätze ich zwar eine Spur stärker ein als Honduras, darum könnte das die entscheidende Partie sie. Aber es wird wohl auch gegen Honduras schwer genug. Ich erinnere mich noch an das 0:0 in Südafrika, das habe ich daheim vor dem Fernseher angeschaut. Jetzt werden wir in Brasilien die Chance bekommen, Revanche zu nehmen. Ich bin zufrieden mit der Gruppe, Wunschgegner hatte ich keine.»
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