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«Vielleicht lag es an meinen langen Haaren»

Alain Sutter, Sportchef St. Gallens, vertritt interessante Ansichten. Der Berner spricht über Heimat und Mentaltrainer, Ernährung und Politik – und über YB, das am Sonntag St. Gallen empfängt.

Ein Freigeist geblieben: Der Berner Alain Sutter, seit Anfang 2018 Sportchef beim FC St. Gallen.

Ein Freigeist geblieben: Der Berner Alain Sutter, seit Anfang 2018 Sportchef beim FC St. Gallen.

(Bild: Keystone Benjamin Manser)

Fabian Ruch

Wer ist der beste und erfolgreichste Berner Fussballer der Geschichte?
(überlegt lange) Das habe ich mir noch nie überlegt.

Wenn man die Neuzeit anschaut, sagen wir ab 1960 und nach Geni Meier, sind Sie bald ein Topkandidat.
(überlegt noch einmal lange) Ja, okay, wenn man eine ganze Karriere anschaut, dann kommt man vielleicht wirklich nicht daran vorbei.

Viele nehmen Sie schon lange nicht mehr als Berner wahr, nicht nur, weil sie den Dialekt völlig abgelegt haben. Fühlen Sie sich selber noch als Berner?
Mein Bern-Bezug bleibt das ganze Leben, ich wuchs dort auf, meine Familie ist aus Bümpliz. Aber ich ging früh weg, spielte in Zürich, dann lange in Deutschland, war in den USA, in Italien und Spanien, und als ich zurück in die Schweiz kam, blieb ich im Aargau, weil die Familie meiner Frau von dort kommt und es logistisch am einfachsten war.

Berner Zeitung

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