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Viel Kampf und Colics Tor

Breitenrain hat das Derby in der Promotion League auswärts gegen­ ­Münsingen 1:0 gewonnen. Einwechselspieler Edis Colic buchte den entscheidenden Treffer in der 81. Minute.

Kampf war Trumpf: Fabian Erzinger (links) und Gezim Shalaj beharken sich.
Kampf war Trumpf: Fabian Erzinger (links) und Gezim Shalaj beharken sich.
Andreas Blatter

Die Fussballer grätschten und rieben sich auf. Mitunter flogen auch die Rasenziegel nach knackigen Tacklings, und es entstand eine gewisse verbale Hektik. Das Derby in der Promotion League zwischen Münsingen und Breitenrain war vorab im ersten Spielabschnitt kampfbetont und intensiv – aber alles andere als ein Augenschmaus. Die Fehlpassquote mutete auf beiden Seiten deutlich zu hoch an.

Entsprechend entsprangen die wenigen Torchancen entweder nach Standardsituationen oder Kontern, wobei die Aaretaler einem Torerfolg vorerst eher näher kamen als die Stadtberner. Auch nach der Pause war es zunächst Breitenrain-Goalie Felix Hornung, der mit einer starken Intervention gegen FCM-Stürmer Luca Lavorato klärte (57.).

«Wir waren lange Zeit gut im Spiel und konnten auch gefährliche Konter ­setzen», sagte Münsingen-Goalie Patrick Karrer. In der Tat gelang es den Aaretalern oft, die Passwege für die Gäste zu verbarrikadieren.

Also reagierte FCB-Coach Martin Lengen nach 70 Minuten mit einem klugen Doppelwechsel und versuchte seinem Team neuen Schwung zu verleihen – mit Erfolg. Der eingewechselte Edis Colic spurtete in der 81. Minute in eine Schnittstelle in der Münsinger Abwehr, erlief den Pass von Kollege Gezim Shalaj und überwand FCM-Goalie Karrer zum 1:0 für den Quartierclub.

«Wir versuchten den Druck zu erhöhen. Toll, dass wir uns für den Aufwand belohnten», meinte FCB-Coach Lengen. Binnen weniger Tage gelang den Stadtbernern somit der zweite wichtige Sieg in Serie – Lengen ist mit seinem Team in der Meisterschaft angekommen.

«Die Moral im Team ist top, das zeigten auch die letzten beiden Partien gut auf», meinte ein glücklicher Lengen. Derweil haderte Münsingens Torhüter Karrer mit dem späten Gegentreffer.

Ziemlich unglücklich sei es am Ende gelaufen, sagte Karrer, der aber trotz der vierten Niederlage im fünften Spiel ruhig bleibt: «Bis jetzt hatten wir fast in jedem Spiel unsere Chancen. Wir müssen geduldig bleiben und in den Spielen gegen die direkten Konkurrenten um den Abstieg punkten.»

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