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«Verstehen Sie Spass» bei den Bayern

Bei den Bayern wird das 1:1 gegen Lyon in der Champions League unterschiedlich kommentiert. «Kaiser» Franz Beckenbauer ärgerte sich über das Eigentor von Martin Demichelis.

Trainer Jürgen Klinsmann und Manager Uli Hoeness jedoch verliessen kurz vor Mitternacht nach eigener Aussage «sehr zufrieden» die Allianz-Arena. Der Coach war wie immer bemüht, eine positive Sicht der Dinge an den Tag zu legen, auch wenn er zum wiederholten Male eingestehen musste, «dass der Prozess erst in die Gänge kommt und noch viel Arbeit vor uns liegt». Ansonsten freute sich der ehemalige Bundestrainer über ein «packendes Spiel» gegen den französischen Serienmeister und über die Tatsache, «dass wir sehr stark in die Champions League gestartet sind». Vor dem Heimspiel am 21. Oktober gegen Fiorentina führen die Bayern mit vier Zählern aus zwei Spielen die Tabelle der Gruppe F an.

Des Präsidenten Humor

Dass die Ausgangsposition nicht noch besser ist, lag insbesondere an Martin Demichelis. In der 25. Minute verlängerte der Argentinier einen Freistoss von Juninho unmotiviert mit dem Kopf ins eigene Tor. Präsident Franz Beckenbauer wähnte sich gar bei «Verstehen Sie Spass» und konnte sich kaum über dieses «saublöde Eigentor» beruhigen: «In einer Schülermannschaft würde man sagen: 'Spiel Klavier oder Flöte, aber nicht Fussball'.» Klinsmann wollte dagegen keine Kritik an Demichelis üben. Er lobte vielmehr die beeindruckende Moral nach dem Schock und sprach von Kleinigkeiten, die solche Spiele in der Champions League entscheiden würden. Und überhaupt habe Demichelis auf der von ihm äusserst unbeliebten Position vor der Abwehr «Phänomenales» geleistet.

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