Zum Hauptinhalt springen

Unter Strom

Das Verletzungspech bei YB ist das Glück der Nachwuchsspieler. Grégory Wüthrich ist einer von ihnen. Der 19-jährige Verteidiger tastet sich bei YB an einen Stammplatz heran, im Juni schliesst er seine KV-Lehre ab, und bald dürfte er den ersten Profivertrag unterschreiben.

Erfrischender Optimismus, bemerkenswerte Bescheidenheit: Grégory Wüthrich schliesst bei der BKW die kaufmännische Lehre ab – und dürfte bald Profi bei den Young Boys sein.
Erfrischender Optimismus, bemerkenswerte Bescheidenheit: Grégory Wüthrich schliesst bei der BKW die kaufmännische Lehre ab – und dürfte bald Profi bei den Young Boys sein.
Urs Baumann

Und als der Fotograf noch einmal Mass nimmt, dringt tatsächlich die Sonne durch. Der Sportler strahlt, das Bild ist im Kasten. Es läuft viel für Grégory Wüthrich in diesen Wochen, doch das Erfrischendste, Erfreulichste an diesem jungen, talentierten Fussballer ist aber eigentlich, dass er seine Privilegien auch realisiert und zu schätzen weiss. «Das ist doch wunderbar, ich darf am Nachmittag arbeiten und am Vormittag Fussball spielen», sagt der 19-Jährige mit einem breiten Lachen im Gesicht. Fussball zum Frühstück, Ausbildung zum Zvieri – und zum Abendessen ein wenig Super-League-Fussball: So sehen sie mitunter aus, die Tage von YB-Nachwuchsspieler Grégory Wüthrich. Am Donnerstag etwa steht er in der YB-Startformation im Berner Derby gegen Thun, umsichtig agiert er beim 3:0-Erfolg an der Seite von Steve von Bergen. Einige Tage zuvor drängt er in der Partie gegen Basel (3:1) Nationalspieler Valentin Stocker Mal für Mal ab, «Stocker musste ja oft sogar foulen, um sich behaupten zu können», wie YB-Trainer Uli Forte im Nachgang noch einmal erwähnt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.