Zum Hauptinhalt springen

Trostpflaster für den Beisser

Die Sportjustiz hält die Sperre gegen Luis Suárez zwar aufrecht, lässt ihn aber mit Barça trainieren – und ein bisschen spielen.

Beissender Stürmer: Luis Suárez darf wenigstens mit seinen neuen Teamkollegen trainieren.
Beissender Stürmer: Luis Suárez darf wenigstens mit seinen neuen Teamkollegen trainieren.
Keystone

Natürlich hatte man sich in Barcelona etwas mehr Barmherzigkeit aus Lausanne erhofft, wenn schon keinen Ablass, dann aber wenigstens einen stattlichen Nachlass der Strafe gegen den neuen Star in der Stadt – gegen Luis Suárez, 27, dem frisch verpflichteten Mittelstürmer von Barça, der seit seiner unorthodoxen Begegnung mit dem Italiener Giorgio Chiellini der Welt auch als Beisser bekannt ist. Doch den drei Richtern des Tribunal Arbitral du Sport (TAS) stand der Sinn nicht nach Barmherzigkeit: Sie wiesen den Rekurs des Uruguayers zurück. Suárez bleibt also für vier Monate von offiziellen Fussballspielen ausgeschlossen, verpasst überdies die kommenden neun Länderspiele der uruguayischen Nationalmannschaft und muss 85'000 Euro Busse bezahlen. Alle möglichen Argumente hatte man in die Waagschale geworfen, um doch noch eine Verkürzung der Sperre zu erwirken. Suárez selber redete am letzten Freitag fünf Stunden lang auf die Richter ein. Fast ohne Erfolg.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.