Steve von Bergen: «Man kann sagen: Alles richtig gemacht»

Steve von Bergen zeigt sich nach dem Erfolg in Lausanne zufrieden. Doch er mahnt davor, sich auf den Lorbeeren auszuruhen.

Steve von Bergen mahnt vor Selbstüberschätzung.

Steve von Bergen mahnt vor Selbstüberschätzung. Bild: Raphael Moser

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Die Bedingungen waren schwierig, es fehlten wichtige Spieler. Und dann resultierte ein 4:1-Erfolg in Lausanne. Was sagt Ihnen das?
Steve von Bergen: Dass wir ein breites Kader haben. Dass wir wichtige Spieler ersetzen können. Wir waren heute defensiv solid und erzielten vier Treffer. Wir können insgesamt sehr zufrieden sein.

Sie spielten erstmals in dieser Super-League-Saison nicht im 4-4-2-System, sondern im 4-3-3.
Die Umstellung gelang, ich habe fast keine Unterschiede bemerkt. Wir wussten, dass Lausanne viel durch die Mitte spielt, das wollten wir unterbinden. Man kann sagen: Alles richtig gemacht.

Guillaume Hoarau erzielte zwei Tore. Nach einer schwierigen Vorrunde hat er nun drei Treffer in zwei Partien erzielt. Das passt zum gelungenen Spiel.
Er verspürte in der Winterpause grosse Lust, zurückzukommen und zu zeigen, was er zu leisten imstande ist. Wir machten es in der Vorrunde zwar gut ohne ihn, aber er ist natürlich ein grosses Plus für uns. Man merkt: Egal, wer spielt, wir sind parat.

So kann man viel erreichen.
Die Saison geht noch lange, aber wir sind auf einem guten Weg, das ist sicher. Wenn man solche schwierigen Spiele wie heute gewinnt, gibt das Vertrauen. Zumal die Art und Weise überzeugend ist. Wir schiessen schöne Tore, wir sind selbstbewusst, wir verspüren grosse Lust am Fussball. Jetzt gilt es aber weiterzuarbeiten.

Wie verfolgen Sie das Fernduell mit dem FC Basel?
Gestern habe ich eine Halbzeit des Spiels in Thun im Fernseher angeschaut. Aber wir müssen auf uns fokussiert sein. Es ist ganz einfach: Solange wir uns keine Ausrutscher erlauben, bleiben wir vorn.dwu (Berner Zeitung)

Erstellt: 12.02.2018, 09:06 Uhr

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