Sterne für YB so nah wie nie

Sportredaktor Fabian Ruch über die Erfolgschancen von YB gegen ZSKA Moskau.

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Fabian Ruch

ZSKA Moskau ist die letzte Hürde von YB im fünften Anlauf auf dem Weg in die Champions League. Auf den ersten Blick ist das kein Traumlos, weil die russische Spitzenmannschaft nicht so attraktiv wie Liverpool, Napoli oder Sevilla ist – und die Affiche deshalb weniger spektakulär. Aber sportlich gesehen haben die Young Boys den Traumgegner erwischt.

So nah waren die Sterne der Königsklasse für YB jedenfalls noch nie. Gegen ZSKA Moskau sind die Chancen auf ein Weiterkommen erheblich grösser als gegen die anderen vier Teams, auf die YB in den Playoffs hätte treffen können. ZSKA setzt auf eine erfahrene, eingespielte Truppe ohne besonders hohe individuelle Qualität. In der Abwehr verteidigen routinierte, eher langsame Defensivkräfte, im Sturm fehlt ein Torjäger von internationalem Format, einzig das Mittelfeld besitzt in Ansätzen überdurchschnittliches Champions-League-Niveau.

ZSKA Moskau ist von der Spielstärke und der Spielanlage her ungefähr gleich einzuschätzen wie der letzte YB-Gegner Dynamo Kiew. Möglicherweise sogar ein bisschen schwächer, fehlt doch ein Ausnahmespieler wie Andrei Jarmolenko im Kader. Die Ausgangslage für das formstarke, selbstbewusste, euphorisierte YB ist günstig. Dennoch sind die Young Boys natürlich Aussenseiter, zumal sie zuerst zu Hause antreten müssen. Und den Kunstrasenvorteil gibt es auch nicht, weil ZSKA seine Heimspiele ebenfalls nicht auf einem Naturrasen austrägt.

Berner Zeitung

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