Stephan Lichtsteiner wechselt in die Bundesliga

Der Captain der Schweizer Nationalmannschaft hat einen neuen Arbeitgeber: Lichtsteiner erhält bei Augsburg einen Vertrag bis Saisonende.

Medizintest bestanden: Stephan Lichtsteiner. Quelle: Screenshot Twitter.

Medizintest bestanden: Stephan Lichtsteiner. Quelle: Screenshot Twitter.

Der Wechsel des 35-jährigen Stephan Lichtsteiner zum FC Augsburg ist perfekt. Der Schweizer Nationalmannschafts-Captain, zuletzt vereinslos, soll beim Bundesligisten insbesondere die Defensive verstärken.

«Wir freuen uns, das wir mit Stephan Lichtsteiner einen erfahrenen Profi für den FCA gewinnen konnten, der durch seine beeindruckende Karriere in der Schweiz, Frankreich, Italien, England sowie der Schweizer Nationalmannschaft einen unglaublichen Erfahrungsschatz aufweisen kann», sagte Geschäftsführer Stefan Reuter.

Neue Herausforderung

Lichtsteiner freut sich auf die neue Aufgabe: «Dieser Schritt ist für mich genau die Herausforderung, die ich mir nach meiner Station in England gewünscht habe.» Er wird beim FC Augsburg das Trikot mit der Rückennummer 2 tragen.

Die Augsburger waren seit der Rückkehr von Jonathan Schmid zum SC Freiburg auf der Suche nach einem neuen Rechtsverteidiger. Den Saisonstart verpatzte das Team von Martin Schmidt mit einem 1:5 in Dortmund gründlich.

Mit dem Vertrag in Augsburg dürften Lichtsteiners Aktien in der Nationalmannschaft wieder steigen. Zuletzt spielte Kevin Mbabu auf der Position des rechten Aussenverteidigers. Bei Wolfsburg kam der frühere YB-Akteur jedoch in der ersten Bundesligarunde nicht zum Einsatz. Michael Lang ist ein weiterer Kandidat auf der rechten Seite. Allerdings hat er bei Borussia Mönchengladbach derzeit schlechte Karten.

Vierte europäische Topliga

Für Lichtsteiner, der 105 Länderspiele mit der Schweiz absolvierte, ist die Bundesliga die vierte europäische Topliga. Er lancierte seine Karriere bei den Grasshoppers, ehe er 2005 nach Frankreich zu Lille zog. Die nächste Station war Italien, wo er zwischen 2008 und 2018 für Lazio Rom und Juventus Turin insgesamt 301-mal in der Serie A auflief. Bei Juventus feierte er mit sieben Meistertiteln die grössten Erfolge. Vor einem Jahr wechselte er zu Arsenal in die Premier League, wo er allerdings keine grossen Spuren hinterliess. Sein Vertrag lief Ende vergangener Saison aus, weshalb er ablösefrei war.

dpa/rom

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