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Standard Lüttichs Aloys Nong: «Es wird Räume geben»

Aloys Nong von Standard Lüttich ist vor dem Champions-League-Qualifikationsspiel gegen den FC Zürich zuversichtlich. Allerdings sind auch die Belgier derzeit auf Formsuche.

Glaubt an das Weiterkommen von Lüttich: Aloys Nong (l.).
Glaubt an das Weiterkommen von Lüttich: Aloys Nong (l.).
Reuters
Bis jetzt nicht im Spiel: Lüttichs Star Steven Defour (r.)
Bis jetzt nicht im Spiel: Lüttichs Star Steven Defour (r.)
Keystone
Gute Ausgangslage für das Rückspiel: Die FCZ-Spieler bedanken sich bei den Fans für die Unterstützung.
Gute Ausgangslage für das Rückspiel: Die FCZ-Spieler bedanken sich bei den Fans für die Unterstützung.
Keystone
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Heute empfängt der FC Zürich im Letzigrund die belgische Mannschaft Standard Lüttich zum Rückspiel in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation. Trotz des 1:1 zu Hause sind die Belgier weiterhin von ihrem Weiterkommen überzeugt. Der kamerunische Stürmer Aloys Nong erklärte gegenüber der belgischen Zeitung «La Dernière Heure», warum die Belgier den FC Zürich besiegen werden und glaubt, dass «wir bereit sind für diese Begegnung».

Aloys Nongs Analyse des Hinspiels sieht Standard Lüttich als überlegene Mannschaft und nur zehn «flattrige» Minuten seien schuld an der Niederlage. Zudem glaubt er nicht, dass die Zürcher sich nur hinten reinstellen werden, und bezweifelt die Form des FCZ. «Sie haben drei Spiele in der Meisterschaft verloren. Daher wollen sie ihren Fans ein anderes Gesicht zeigen. Ich bin sicher, dass Zürich rauskommt. Es wird Räume geben.»

Formschwaches Lüttich

Allerdings sind es nicht nur die Zürcher, die zum Saisonauftakt Mühe im spielerischen Bereich verzeichnen müssen. Am ersten Spieltag der belgischen Jupiler Pro League reichte es für die «Rouche» gegen Aufsteiger RAEC Mons zu einem 1:1. Erst in der 68. Minute konnte der Kapitän von Standard Lüttich Jelle van Damme zum 1:1 ausgleichen. Darüber hinaus verloren sie im Supercup gegen KRC Genk mit 1:0.

Die Spieler von Standard haben zwar keine Mühe, sich Chancen zu erarbeiten, der Abschluss ist aber zu oft mangelhaft. In drei Spielen schossen die Belgier bisher drei Tore. Möglicherweise wird dem Team von Trainer José Riga ein einziges Tor in Zürich aber nicht reichen.

Angesichts der Bedeutung der Affiche für Standard Lüttich klingt es geradezu absurd, dass der auf dem Papier beste Spieler Steven Defour weiterhin nicht spielen wird. Defour, dessen Marktwert bei umgerechnet 13,5 Millionen Franken liegt, spekuliert auf einen Wechsel zu einem renommierten Verein in einer europäischen Topliga. Der Mittelfeldspieler verzichtet offensichtlich auf einen Einsatz, um seine Spielberechtigung für europäische Klubwettbewerbe nicht für Lüttich zu nutzen.

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