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«Sie nennen uns Verräter»

Granit Xhaka wappnet sich für das zweite WM-Qualifikationsspiel gegen Albanien: Aufgrund seiner kosovarischen Wurzeln rechnet er mit vielen Provokationen – von Fans und Gegenspielern.

Granit Xhaka nimmt kein Blatt vor den Mund. Der erste Torschütze gegen Slowenien kommt nach dem 2:0-Sieg aus der Garderobe und gibt seine Gedanken zum nächsten Gegner Albanien ohne Umschweife preis. «Es ist sicher ein spezielles Spiel, nicht nur für mich, sondern auch für die anderen Spieler in der Mannschaft.» Gemeint sind Xherdan Shaqiri, Admir Mehmedi, Blerim Dzemaili und Valon Behrami, die wie Xhaka albanische Wurzeln haben und am Dienstag in Luzern mit zwei Herzen in der Brust aufs Feld laufen.

Angst, dass er gegen sein Heimatland nicht die volle Leistung abrufen kann, hat Xhaka nicht. «Wir haben ein Ziel, und das ist die WM 2014 in Brasilien, wir werden unser Bestes geben und an unsere Grenze gehen», so der U-17-Weltmeister. Auch wenn er nach seinem Wechsel vom FC Basel zu Borussia Mönchengladbach gerne wieder im St. Jakob-Park spielen würde, ist er doch froh, dass das zweite WM-Qualifikationsspiel in Luzern ausgetragen wird. «Sonst hätten wir 30'000 Albaner im Stadion».

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