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Shaqiris grosse Prüfung

Bei den Bayern stand Shaqiri im Schatten von Robben und Ribéry. Nach dem Wechsel zu Inter schlüpft er in die Rolle des Hoffnungsträgers.

Verlässt die Bayern: Xherdan Shaqiri wechselt von der Bundesliga in die italienische Serie A.
Verlässt die Bayern: Xherdan Shaqiri wechselt von der Bundesliga in die italienische Serie A.
Keystone
Da war die Bayern-Welt noch in Ordnung: Xherdan Shaqiri scherzt mit dem Franzosen Franck Ribéry.
Da war die Bayern-Welt noch in Ordnung: Xherdan Shaqiri scherzt mit dem Franzosen Franck Ribéry.
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Bruder und Berater: Erdin Shaqiri managt die Karriere.
Bruder und Berater: Erdin Shaqiri managt die Karriere.
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«In Zukunft muss sich daran etwas ändern.» So hat das Xherdan Shaqiri im vergangenen Sommer gesagt und im Herbst noch einmal wiederholt. Er sprach von sich und den Bayern, von seinen Spieltagen, die er vor allem an einem Ort verbrachte: auf der Ersatzbank.

Jetzt hat sich etwas verändert, und dafür hat er zusammen mit seinem Bruder und Berater Erdin selbst gesorgt: Die Shaqiris sind in den vergangenen Tagen immer wieder vorstellig geworden bei der Münchner Clubführung, um den Weg zu ebnen für den Transfer zu Inter.

Der Transfer ist gut für alle. Gut für den 23-jährigen Offensivspieler, der so viele Qualitäten hat, dass er für die Ersatzbank viel zu schade ist. Gut für die Bayern, die einen immer unzufriedeneren Spieler fast ohne Wettkampfpraxis zu einem vorzüglichen Preis verkaufen. Gut für Inter, das für seine Verhältnisse tief gefallen ist (derzeit Rang 11 in der Serie A), in den vergangenen Tagen aber mit Podolski und Shaqiri neue Träume eingekauft hat.

Für Shaqiri ist in Mailand eine Rolle vorgesehen, die nicht zu vergleichen ist mit seiner Position in München. Vor ihm stehen nicht mehr Ribéry, Robben, Müller und Lewandowski, er kann und soll jetzt selbst Schlüsselfigur sein in der Offensive. Wird er den Ansprüchen gerecht, ist das nicht nur für ihn und Inter wunderbar. Sondern auch für die Nationalmannschaft, die mit stotterndem Motor in die EM-Qualifikation gestartet ist. Von keinem Spieler ist die Schweiz abhängiger als von Shaqiri.

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