Zum Hauptinhalt springen

Shaqiri verhandelt in Hamburg

Der HSV möchte den Mittelfeldspieler des FC Basel verpflichten. Mit Familie und Berater reiste Xherdan Shaqiri darum nun nach Hamburg. Streitpunkt ist noch die Ablösesumme, die bis 13 Millionen betragen soll.

Rosige Zukunft: Xerdan Shaqiri wird vom HSV umworben.
Rosige Zukunft: Xerdan Shaqiri wird vom HSV umworben.
Keystone

Gemäss dem «Hamburger Abendblatt» haben sich Xherdan Shaqiri, sein Bruder Erdin sowie Berater Armin Vöge mit HSV-Sportchef Bastian Reinhardt in der Hansestadt getroffen. Dabei ging es um die branchenüblichen Sondierungsgespräche. Der Schweizer Sportdirektor des Bundesliglisten, Urs Siegenthaler, hat bereits vor Monaten das Hamburger Interesse hinterlegt. Auch Reinhardt hat schon mehrere Sequenzen des talentierten Nationalspielers angeschaut. Fazit: Er ist von Shaqiri sehr angetan.

Allerdings soll – so schreibt die Zeitung aus Hamburg – die Transfersumme für den 18-jährigen Basler 10 bis 13 Millionen Franken betragen. Diese Summe kann der Bundesligist im Moment nicht verkraften. Der Betrag könnte nur mit Hilfe von Geldgeber Klaus-Michael Kühne zustande kommen. Der Klub von Trainer Armin Veh will neben Schlussmann Jaroslav Drobny und Mittelfeldspieler Gojko Kacar (beide Hertha Berlin) noch einen Innen- und einen Aussenverteidiger engagieren. Ob am Ende auch noch genug Geld da ist, um eines der grössten Talente im Schweizer Fussball in den letzten Jahren zu engagieren, bleibt abzuwarten.

Shaqiri hat jüngst seinen Vertrag beim FCB bis Ende Juni 2o14 verlängert, es existiert keine Ausstiegsklausel oder eine festgeschriebene Ablösesumme. In Basel will man das Talent noch nicht ziehen lassen. Für ihn käme ein solcher Transfer zu früh, äusserte sich Thorsten Fink gegenüber dem «Blick».

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch