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Shaqiri kontert die Kritik

Fertig Ferien: Der Schweizer Nationalspieler trainiert zum ersten Mal mit seinen neuen Teamkollegen vom FC Liverpool.

Shaqiris erstes Training beim FC Liverpool. Quelle: Twitter

Xherdan Shaqiri weiss: «Manche Leute mögen dich, manche nicht.» Jene, die ihn mögen, das sind momentan die Fans des FC Liverpool, die den Schweizer Neuzuzug herzlich begrüssen. Oder Trainer Jürgen Klopp, der lobende Worte für Shaqiri findet. Aber es meldeten sich nach seinem Wechsel nicht nur jene zu Wort, die ihn mögen.

Nun ist Shaqiri aus den Ferien zurück. Am Dienstag stiess er im Vorbereitungslager in den USA zum Team. Nach dem ersten Training bei seinem neuen Arbeitgeber zeigte er sich begeistert: «Es fühlt sich wunderbar an, zurück auf dem Platz zu sein und das grüne Gras zu riechen.» Es gibt aber auch ein ernsteres Thema zu besprechen: die Kritik an seinen Leistungen.

«Die Statistiken sprechen für mich»

Zum einen ist da Charlie Adam, letzte Saison sein Teamkollege bei Stoke City. Er fand, dass von Shaqiri im Abstiegskampf zu wenig kam. Der 26-jährige Nationalspieler aber meint im «Guardian» selbstbewusst: «Ich denke, meine Statistiken sprechen für sich. Ich war der Topskorer und der beste Passgeber meines Teams. Ich denke, jeder weiss das. Mein Gewissen ist rein.»

Auch die Brüder Gary und Phil Neville, ehemalige englische Nationalspieler, kritisierten Shaqiri. Dieser lächelt nur und sagt: «Sie waren Spieler bei Manchester United. Vielleicht mögen sie Liverpool einfach nicht.»

Gescheiterter Wechsel vor vier Jahren

Mit den Rivalitäten auf der Insel kennt sich Shaqiri also bestens aus. Bald darf er sich auch auf dem Platz wieder beweisen. Im Trikot des FC Liverpools – endlich.

Denn Shaqiri erzählt weiter, dass er bereits vor vier Jahren beinahe bei den Reds gelandet wäre. «Bayern wollte mich damals nicht verkaufen. Ich sprach mit Ex-Trainer Brendan Rodgers vor der WM 2014 in Brasilien. Er telefonierte mit mir, und ich war interessiert. Im folgenden Januar aber unterschrieb ich bei Inter Mailand. Jetzt bin ich endlich ein Liverpool-Spieler.»

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