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Servettes missglücktes Comeback, Thuns geglückter Einstand

Für Servette verlief die Rückkehr in die höchste Spielklasse alles andere als wunschgemäss. Die Genfer verloren daheim gegen den FC Thun 1:2.

Ein Auftakt nach Mass für den FC Luzern: Nelson Ferreira (l.) umarmt Toschütze Adrian Winter nach dessen 3:0 auf der Neuenburger Maladière. Dank dem klaren Sieg gegen Xamax grüssen die «Leuchten» von der Tabellenspitze. Allerdings: GC und Neuling Lausanne haben noch nicht ins Geschehen eingegriffen.
Ein Auftakt nach Mass für den FC Luzern: Nelson Ferreira (l.) umarmt Toschütze Adrian Winter nach dessen 3:0 auf der Neuenburger Maladière. Dank dem klaren Sieg gegen Xamax grüssen die «Leuchten» von der Tabellenspitze. Allerdings: GC und Neuling Lausanne haben noch nicht ins Geschehen eingegriffen.
Keystone
Keine Extrawurst in der Familie: Trainer Murat Yakin wechselt in der 2. Hälfte seinen Bruder Hakan aus. Dieser hat die Vorarbeit zum 1:0 von Tomislav Puljic geleistet.
Keine Extrawurst in der Familie: Trainer Murat Yakin wechselt in der 2. Hälfte seinen Bruder Hakan aus. Dieser hat die Vorarbeit zum 1:0 von Tomislav Puljic geleistet.
Keystone
Urs Fischer kann mit der Ausbeute nicht zufrieden sein. Der FCZ ist sich allerdings Fehlstarts gewohnt: Bereits zum dritten Mal in Folge verlieren die Zürcher das Startspiel zur Meisterschaft.
Urs Fischer kann mit der Ausbeute nicht zufrieden sein. Der FCZ ist sich allerdings Fehlstarts gewohnt: Bereits zum dritten Mal in Folge verlieren die Zürcher das Startspiel zur Meisterschaft.
Keystone
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Schon vor dem Anpfiff lief bei Servette einiges schief. Die Heimtrikots waren nicht rechtzeitig eingetroffen, weshalb der Aufsteiger anstatt im traditionellen weinrot im schlichten weiss antreten musste. Dass der Eintritt der Spieler von nur 6712 Zuschauern im Stade de Genève verfolgt wurde, war ein weiterer Tiefschlag.

Nach dem Anpfiff dauerte es dann nur 72 Sekunden bis Servette in Rückstand geriet. Christian Schneuwly traf bei seinem ersten Auftritt für Thun volley. Noch vor Ablauf der ersten Viertelstunde schoss Mauro Lustrinelli nach einem Eckball von Schneuwly für die zunächst klar überlegenen Berner Oberländer das 2:0.

Starker Thuner Goalie

Servette fand fast 45 Minuten lang nicht ins Spiel. Es gelangen kaum zusammenhängende Aktionen. Der Anschlusstreffer fiel sinnigerweise nach einer Standardsituation. De Azevedo fand nach einer halben Stunde den Kopf von Verteidiger Christopher Routis. Der Franzose schoss das erste Tor von Servette in der höchsten Spielklasse seit 2004. Nach dem Seitenwechsel und den Einwechslungen von Lionel Pizzinat und Carlos Varela lief es den Grenats besser.

Varela spielte sich rasch in den Vordergrund. Mit einer Flanke fand er den Kopf von Julian Esteban, der aber nach einer guten Stunde nur das Aussennetz traf. Thuns Keeper Da Costa rettete den ersten Thuner Meisterschaftssieg unter Bernard Challandes in der Nachspielzeit, als er einen Kopfball von Eudis über die Latte lenkte.

(si)

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