Zum Hauptinhalt springen

Servette möchte Varela

Servette möchte im Winter Carlos Varela verpflichten. Dieser glaubt nicht, dass es so weit kommt, ist aber offen für alles.

In einem ausführlichen Artikel beschrieb die «Tribune de Genève» gestern, wie gross das Interesse von Servette ist, in der Winterpause Carlos Varela von den Young Boys zu verpflichten. Der Angreifer sei der Wunschspieler von Trainer Gérard Castella. Dieser bestätigte: «Varela ist ein Leader, er ist Genfer. Ich bin sehr interessiert, ihn in unser Team zu holen.» Varela seinerseits wird zitiert, er könne sich gut vorstellen, wieder für die Genfer zu spielen. Der 31-Jährige hatte seine Profikarriere bei Servette begonnen und war 1999 unter Castella Schweizer Meister geworden. Castella kehrte im September nach Genf zurück. Er soll Servette vom Tabellenende der Challenge League wegführen.

Im Gespräch mit dieser Zeitung gab sich Varela gestern zurückhaltend, was einen Wechsel betrifft: «Wenn ich einmal – wie vor einigen Wochen gegen Sion – nicht zum Einsatz komme, erhalte ich immer Anrufe von Klubs wie Servette oder Sion. Sie erkundigen sich dann nach meiner Situation.» Castella, den er seit 17 Jahren kenne, habe tatsächlich zu ihm Kontakt aufgenommen, und er könne sich auch vorstellen, wieder für Servette zu spielen. «Ich glaube aber nicht, dass das bereits nach der Winterpause der Fall sein wird.» Varela sieht im Moment keinen Grund für einen Vereinswechsel. Im System von YB-Trainer Vladimir Petkovic gehört der schnelle Flügelspieler zu der Stammformation. «Das kann sich jedoch ändern. Die Konkurrenz ist gross. Ich muss mir Gedanken machen für den Fall, dass sich für mich etwas ändert.»

Priorität für Wölfli/Affolter

Die Young Boys wollen den Artikel aus Genf und das Interesse Servettes an Varela nicht kommentieren. Sportchef Alain Baumann sagt lediglich: «Dass Varela seine Karriere einst bei seinem Heimatklub ausklingen lassen will, ist absolut verständlich.» Der Offensivspieler steht in Bern noch bis 2011 unter Vertrag.

Gefordert sieht sich Baumann in diesen Tagen vor allem bei den Personalien von Torhüter Marco Wölfli und Verteidiger François Affolter. Wölfli, der sich in diesem Jahr ins Kader der Schweizer Nationalmannschaft gespielt hat, wurde ein längerfristiger Vertrag angeboten. Bis Ende November wollen sich die Parteien geeinigt haben. «Ich bin zuversichtlich», sagt Baumann. Die Verhandlungen mit Affolter will er in den nächsten Tagen abschliessen. Der 17-jährige Verteidiger soll einen Profivertrag über viereinhalb Jahre unterschreiben.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch