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Seferovic und Bachmann vom Verband geehrt

In Lausanne wurden der beste Schweizer Spieler und die beste Spielerin der Saison gekürt. Auch Vladimir Petkovic und Lara Dickenmann wurden ausgezeichnet.

als/mro
Die beste Nationalspielerin ist Ramona Bachmann. Seit Jahren gehört sie zu den Leistungsträgerinnen des Kaders. Im April dieses Jahres absolvierte die Stürmerin von Chelsea gegen Finnland ihr 100. Länderspiel. Mit dem Rücktritt von Lara Dickenmann aus der Nationalmannschaft lastet auf den Schultern von Bachmann noch mehr Verantwortung.
Die beste Nationalspielerin ist Ramona Bachmann. Seit Jahren gehört sie zu den Leistungsträgerinnen des Kaders. Im April dieses Jahres absolvierte die Stürmerin von Chelsea gegen Finnland ihr 100. Länderspiel. Mit dem Rücktritt von Lara Dickenmann aus der Nationalmannschaft lastet auf den Schultern von Bachmann noch mehr Verantwortung.
Marcel Bieri
Der Titel als Newcomer des Jahres geht an Ruben Vargas. Der 21-jährige wechselte nach einer soliden Spielzeit beim FC Luzern im Sommer zum FC Augsburg. Dort avancierte er schnell zum Stammspieler. Der Aufstieg des Innerschweizers ging mit dem Debüt im A-Nationalteam gegen Gibraltar weiter. Ausserdem geht auch der Titel des schönsten Tores im Schweizer Cup an Vargas. Beim 4:0-Sieg gegen YB im Viertelfinal schlenzte er den Ball aus rund 16 Metern ins linke Lattenkreuz.
Der Titel als Newcomer des Jahres geht an Ruben Vargas. Der 21-jährige wechselte nach einer soliden Spielzeit beim FC Luzern im Sommer zum FC Augsburg. Dort avancierte er schnell zum Stammspieler. Der Aufstieg des Innerschweizers ging mit dem Debüt im A-Nationalteam gegen Gibraltar weiter. Ausserdem geht auch der Titel des schönsten Tores im Schweizer Cup an Vargas. Beim 4:0-Sieg gegen YB im Viertelfinal schlenzte er den Ball aus rund 16 Metern ins linke Lattenkreuz.
Peter Schneider
Zum dritten Mal in Folge ist Vladimir Petkovic zum Verbandstrainer des Jahres gewählt worden. Der frühere Trainer von Bellinzona, YB und Lazio schaffte in der vergangenen Spielzeit mit der Nationalmannschaft überraschend die Qualifikation für das Finalturnier der erstmals ausgetragenen Nations League.
Zum dritten Mal in Folge ist Vladimir Petkovic zum Verbandstrainer des Jahres gewählt worden. Der frühere Trainer von Bellinzona, YB und Lazio schaffte in der vergangenen Spielzeit mit der Nationalmannschaft überraschend die Qualifikation für das Finalturnier der erstmals ausgetragenen Nations League.
Anthony Anex
In der Kategorie des besten Schiedsrichters 2019 geht der Titel an Sandro Schärer. Der Weg des 31-jährigen zeigt steil nach oben. In diesem Sommer ist er von der Uefa in die Kategorie 1 hochgestuft worden. Damit dürfte sich Schärer auf erste Einsätze in der Gruppenphase der Champions League freuen.
In der Kategorie des besten Schiedsrichters 2019 geht der Titel an Sandro Schärer. Der Weg des 31-jährigen zeigt steil nach oben. In diesem Sommer ist er von der Uefa in die Kategorie 1 hochgestuft worden. Damit dürfte sich Schärer auf erste Einsätze in der Gruppenphase der Champions League freuen.
Alessandro della Valle
In dieser Kategorie geht der Titel an den Schweizer Cupsieger 2018/19 – den FC Basel.
In dieser Kategorie geht der Titel an den Schweizer Cupsieger 2018/19 – den FC Basel.
Jean-Christophe Bott
Für ihre grossen Verdienste im Schweizer Frauenfussball ist Lara Dickenmann mit einem Spezialpreis prämiert worden. 17 Jahre nach ihrem Debüt und 135 Länderspielen hat sie Anfang August entschieden, sich aus dem Kader zurückzuziehen. Die 33-jährige erzielte im Dress der Nationalmannschaft 53 Tore.
Für ihre grossen Verdienste im Schweizer Frauenfussball ist Lara Dickenmann mit einem Spezialpreis prämiert worden. 17 Jahre nach ihrem Debüt und 135 Länderspielen hat sie Anfang August entschieden, sich aus dem Kader zurückzuziehen. Die 33-jährige erzielte im Dress der Nationalmannschaft 53 Tore.
Peter Klaunzer
Zur besten Spielerin in der Nationalliga A  der Frauen ist Fabienne Humm vom FC Zürich gewählt worden. Die 32-Jährige erzielte in der vergangenen Saison 17 Treffer und kämpfte sich so ins Kader des Nationalteams zurück. Für Schlagzeilen sorgte Humm an der WM 2015 in Kanada für Schlagzeilen. Innert 274 Sekunden traf sie dreimal und schoss so den schnellsten Hattrick der WM-Geschichte.
Zur besten Spielerin in der Nationalliga A der Frauen ist Fabienne Humm vom FC Zürich gewählt worden. Die 32-Jährige erzielte in der vergangenen Saison 17 Treffer und kämpfte sich so ins Kader des Nationalteams zurück. Für Schlagzeilen sorgte Humm an der WM 2015 in Kanada für Schlagzeilen. Innert 274 Sekunden traf sie dreimal und schoss so den schnellsten Hattrick der WM-Geschichte.
Melanie Duchene
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Nach dem ersten Training im Hinblick auf die EM-Qualifikationsspiele gegen Dänemark (Samstag, 18 Uhr in Kopenhagen) und gegen Irland (Dienstag, 20.45 Uhr in Genf), ging es für die Nationalmannschaft an die Swiss Fooball Awards. Der Schweizerische Fussballverband kürte am Montagabend in Lausanne die Besten des Jahres (alle Gewinner unten).

Sowohl bei den Frauen, als auch bei den Männern gibt es neue Gewinner auf Stufe Nationalmannschaft. Auf Seriensiegerin Lara Dickenmann folgt Ramona Bachmann (28), der Nachfolger von Yann Sommer heisst Haris Seferovic (27). Während Bachmann die Ehre bereits 2009 und 2015 zuteil wurde, kriegte Seferovic seine erste Trophäe überreicht. Etwas haben die beiden gemeinsam: Sie stammen beide aus dem Kanton Luzern. Bachmann aus Malters, Seferovic aus Sursee.

Die Rekordnationalspielerin wird geehrt

Vor allem die erste Jahreshälfte von Seferovic war magisch. 19 seiner 23 Tore erzielte der Stürmer von Benfica Lissabon zwischen Januar und Mai. Der 27-Jährige hatte massgeblichen Anteil am 37. Meistertitel und wurde Torschützenkönig der portugiesischen Liga. «Am Ende konnte das Publikum entscheiden, wer der Spieler des Jahres wird», erinnerte Moderator Paddy Kälin den Stürmer. Was Kälin wohl meinte: Vor nicht ganz zwei Jahren war Seferovic in Basel ausgepfiffen worden. Der 27-Jährige dazu: «Was passiert ist, ist passiert. Wir schauen nach vorne. Ich bedanke mich bei allen, die für mich abgestimmt haben. Ich freue mich sehr darüber.»

In der Kategorie Trainer des Jahres wurde zum dritten Mal in Folge Nationaltrainer Vladimir Petkovic ausgezeichnet. Der 56-Jährige führte die Schweizer Nationalmannschaft ans Finalturnier des neu lancierten Wettbewerbs Nations League. Einen speziellen Award gab es zudem für Lara Dickenmann. Die Schweizer Rekordnationalspielerin (135 Länderspiele, 53 Tore) wurde für ihre grossen Verdienste im Frauenfussball ausgezeichnet. Nach 17 Jahren im Nationalteam trat Dickenmann im August zurück.

Die Wahl bezog sich nur auf Spieler und Trainer der Landesauswahlen, Trainer und einzelne Spieler von Super-League-Vereinen, beispielsweise YB-Coach Gerardo Seoane, werden vor der Winterpause von der Schweizerischen Fussballliga (SFL) gekürt.

Die Gewinner der SFV-Awards:

  • Nationalspieler des Jahres: Haris Seferovic, Benfica Lissabon.
  • Nationalspielerin des Jahres: Ramona Bachmann, Chelsea.
  • Rookie des Jahres: Ruben Vargas, FC Augsburg.
  • Verbandstrainer des Jahres: Vladimir Petkovic, A-Nationalmannschaft.
  • Nationalliga-A-Spielerin des Jahres: Fabienne Humm, FC Zürich.
  • Tor des Jahres: Géraldine Reuteler, A-Nationalteam Frauen.
  • Schiedsrichter des Jahres: Sandro Schärer.
  • Schweizer Cup Team des Jahres: FC Basel.
  • Schweizer Cup Tor des Jahres: Ruben Vargas, damals FC Luzern.
  • Special Award: Lara Dickenmann, ehemals Nationalteam Frauen.

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Dritte Halbzeit – der Tamedia Fussball-Podcast

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