Michi Frei schiesst das frechste Tor – in 89. Minute

Nürnberg scheidet nach Penaltyschiessen aus dem DFB-Pokal aus. Dass es überhaupt so weit kam, lag an Michael Frey.

Ausgetrickst: Michael Frey erzielt auf kuriose Art das 2:2. Video: ARD

Sie versuchen es noch mal. Zweitligist 1. FC Nürnberg liegt im DFB-Pokalspiel gegen Kaiserslautern (3. Liga) 1:2 im Rückstand, rennt verzweifelt an. Kurz vor Schluss fliegt eine Flanke in den Strafraum des Unterklassigen. Torhüter Lennart Grill packt sicher zu und lässt sich danach natürlich schön Zeit. Michael Frey, Stürmer bei Nürnberg, dreht erst resigniert ab, bleibt dann hinter dem Goalie stehen. Er scheint einen Plan zu haben. Grill bekommt das nicht mit – genau so, wie es sich der frühere YB-, Luzern- und FCZ-Stürmer vorstellt.

Dann legt sich Grill den Ball hin, soll weitere Sekunden schinden. Es ist das, worauf Frey gewartet hat. Der 25-Jährige umläuft den verdutzten Goalie, schnappt sich den Ball und erzielt das 2:2. Damit rettet er sein Team in die Verlängerung. Weil es auch nach 120 Minuten 2:2 steht, muss das Penaltyschiessen entscheiden. Dort verliert Nürnberg 6:5, was allerdings nicht Freys Schuld ist – er trifft zum 4:4. Es ist ausgerechnet Grill, der zum Matchwinner wird. Der 20-Jährige pariert den letzten Penalty von Tim Handwerker und sichert dem Underdog einen Platz im Achtelfinal.

fas

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