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Schweizer Aufwärmen in der Sauna von Tel Aviv

Das erste Training in Israel. Und alle Spieler blieben unmittelbar vor dem ersten Match in der WM-Qualifikation gesund.

Die Reisefakten zum gestrigen Tag: 21 Spieler sowie 21 Betreuer und Offizielle flogen am Morgen von Zürich nach Tel Aviv, 2811 km und dreieinhalb Stunden entfernt. Die Temperaturen: über 30 Grad, die Luftfeuchtigkeit von der Wirkung einer Sauna. Am Abend trainierte Ottmar Hitzfeld mit seinen Spielern auf einem Nebenplatz des Ramat Gan, des Nationalstadions Israels mit 41'000 Plätzen und altertümlicher Infrastruktur. Die Spieler waren engagiert und blieben in den 70 Minuten unverletzt.

Nachher schrieben sie für eine Handvoll Fans Autogramme. Einer sagte zu Johan Vonlanthen: «Viel Glück in Spanien.» Er meinte es ja nur gut, aber dass Vonlanthens Wechsel von Salzburg nach Santander gescheitert war, war nicht bis zu ihm gedrungen. Vonlanthen schaute gequält hoch. «Spanien», sagte er, «das wäre schön gewesen.»

«Wir sind gut genug, um zu gewinnen»

Während die Schweizer vor dem Stadion übten, wärmten die Israeli drinnen ihre Muskeln. Coach Dror Kashtan und Captain Yossi Benayoun redeten danach zur Presse. Der Coach: «Der Geist der Spieler und ihre Loyalität zur Nationalmannschaft und zum Land sind unsere Stärken.» Der Captain: «Wir sind gut genug, um zu gewinnen.» Die neue Fifa-Weltrangliste führt Israel auf Platz 19, die Schweiz auf Platz 43. Dass Israel, ganz im Gegensatz zur Schweiz, seit 1970 an keinem grossen Turnier mehr vertreten war, zieht die Aussagekraft dieser Rangliste erheblich in Zweifel.

Coach Kasthan blieb denn auch zurückhaltend: «Die Platzierung garantiert uns gar nichts.» Schon gar nicht drei Punkte morgen zum Beginn der WM-Qualifikation.

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