Schwedischer Seitenhieb vor dem Duell mit Island

Islands Nationaltrainer Erik Hamrén sorgte an der Medienkonferenz für verdutzte Gesichter.

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Einen kleinen Seitenhieb konnte sich Erik Hamrén an der Medienkonferenz in St. Gallen nicht verkneifen. «Ich war glücklich, dass die Schweiz im WM-Achtelfinal scheiterte», frohlockt der neue Trainer Islands, und sorgte für verdutzte Gesichter. Nach einer künstlerischen Pause, fügt der 61-Jährige an: «Ich bin Schwede...»

In der Folge vermochte Hamrém nur Positives über die Schweizer Nationalmannschaft zu berichten. «Es ist ein fantastisches Team und nur schwer zu schlagen.» Er sei gespannt auf den Verlauf der Partie. Ähnliche viel Lob gab es von Captain Gylfi Sigurdsson, zudem fügte der Captain der Isländer an: «Die Schweiz ist gut im Konterspiel», so der Everton-Profi, der am Samstag seinen 29. Geburtstag feiert.

Nicht alles muss verändert werden

Nichtsdestotrotz verfügt der WM-Teilnehmer über Selbstbewusstsein. «Wir haben die Schweiz analysiert», so Gylfi Sigurdsson weiter, «aber wir schauen primär auf unser Spiel.» Sein neuer Trainer – Erik Hamrén löste Heimir Hallgrimsson (er arbeitet wieder als Zahnarzt) nach der Endrunde in Russland ab – führt die Arbeit seines Vorgängers fort. «Ich habe meine Ideen, aber man muss nicht alles verändern, nur weil man neu ist – schon gar nicht, was gut war.»

Das Hauptaugenmerk in der Trainingswoche in Schruns im österreichischen Montafon legte der Erik Hamrén auf die Verbesserung des Angriffsspiels. «Auch wenn wir eine schwierige Woche mit vielen angeschlagenen Spielern hinter uns haben: Wir freuen uns auf die Nations League, wo jedes Tor und jeder Punkt wichtig sind.»

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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