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Rückschlag für Schweizer Fussballerinnen

Die Auswahl von Béatrice von Siebenthal verliert die EM-Qualifikationspartie in Spanien mit 2:3.

Auch Stürmerin Ana-Maria Crnogorcevic traf das Tor nicht - die Schweiz unterlag.
Auch Stürmerin Ana-Maria Crnogorcevic traf das Tor nicht - die Schweiz unterlag.
Keystone

Die Schweiz war in Madrid mit einem 0:2-Rückstand in die Pause gegangen, Ramona Bachmann und Jehona Mehmeti sorgten nach dem Seitenwechsel für den Ausgleich, doch nur zwei Minuten nach dem 2:2 kassierte die SFV-Equipe den entscheidenden Gegentreffer. Nationaltrainerin Von Siebenthal bilanzierte: «Eigentlich waren wir gut in die Partie gestartet, wir verloren aber im Laufe der ersten Halbzeit die Ruhe im Spielaufbau, wodurch Spanien das Spieldiktat übernehmen konnte. Die Aufholjagd bis zum 2:2 kostete dann viel Kraft.»

Die Schweizerinnen mussten in diesem Schlüsselspiel gegen Spanien ein paar gewichtige Absenzen verkraften. So fehlte aus medizinischen Gründen nicht nur die Stammtorhüterin und Rekord-Internationale Marisa Brunner (Finger-Verletzung), sondern auch Captain Lara Dickenmann (Muskelfaserriss) von Champions-League-Sieger Lyon.

Die Personalprobleme wollte Coach Von Siebenthal aber nicht als Ausrede für die Niederlage gelten lassen: «Das wäre zu billig. Wir haben genug gute Spielerinnen im Kader. Das hatte man vor allem in der zweiten Halbzeit gesehen.» In der Startaufstellung der Schweiz figurierten sieben Legionärinnen, unter ihnen die anstelle von Brunner in die Anfangsformation gerückte Torhüterin Gaëlle Thalmann. Für Sandra Betschart und Ramona Bachmann wäre die Qualifikation für die EM 2013 besonders speziell, sind doch die beiden im Gastgeber-Land Schweden engagiert.

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